ARS CHORALIS COELN & ONI WYTARS- Canto Novello

ARS CHORALIS COELN & ONI WYTARS- Canto Novello
1. O Maria d’omelia
2. Gloria’n cielo
3. Cristo é nato & Sovrana sé ne’sembianti
4. Venite a laudare
5. Canto novello
6. Vergen pulcella
7. Salve salve virgo pia
8. Onne omo
9. Peccatrice nominata
10. Oimé lasso
11. Davanti a und colonna
12. Plangiamo quel crudel basciare
13. De la crudel morte de Cristo
14. Fami cantar & Iesú Cristo glorioso
15. Ave Maria stella diana
16. Laude novella
17. O Maria d’omelia

Schon im Mittelalter war nicht jeder Christ mit der Institution Kirchen und ihren Ansichten zufrieden. Die Laudesi lebten ihr eigenes gläubiges Leben außerhalb der liturgischen Riten der Kirche. Sie waren Händler, Handwerker und Künstler und lebten im Sinne des „poverello“ Franz von Assisi. In Bruderschaften, den so genannten Compagnie delle Laude, fanden sich die Gläubigen zusammen und prozessierten durch die Straßen der umbrischen Städte und Dörfer. Ihre Lieder widmeten die zu Ehren Gottes, der heiligen Jungfrau Maria und anderen Heiligen. Die Laudesi hielten ihre Frömmigkeit nicht an die liturgische Ordnung der Kirche und somit entwickelte sich ihre Musik ganz anders, als die der Kirche. Unabhängigkeit, Einfachheit und Volksverbundenheit standen hierbei im Vordergrund. Die Verehrung der Gottesmutter Maria stand bei ihnen im Mittelpunkt, weshalb ihr auch über die Hälfte der Lieder gewidmet sind. Qualität und Aufführung ihrer Laudari (Kompilation der Loblieder) waren sehr wichtig, so engagierte man professionelle Instrumentalisten zur Begleitung. Für prunkvolle Kirchenfeste lud man sogar externe Sänger ein, die die Kunst der Polyphonie beherrschten.
Die Lieder dieser Laude entstammen dem Codex 91 der Accademia Etrusca von Cortona und dem Codex Magliabechiano BR 18 aus der Nationalbibliothek in Florenz. Sie werden im italienischen Voglare, der Muttersprache, gesungen.
Oni Wytars haben sich mit dem Frauenchor Ensemble Ars Choralis Coeln, genau die Richtigen an Bord geholt. Das Frauenensemble unter Leitung Maria Jonas hat sich in der mittelalterlichen Musikszene schon einen Namen gemacht.
Die Lieder auf „Canto Novello“ klingen sehr andächtig und ruhig und fangen den Charakter der Laude auf ihre eigene Weise ein. Man fühlt sich regelrecht in der Zeit zurückversetzt. Natürlich gibt es auch etwas schnellere Rhythmen auf „Canto Novello“, wie z.B. „Onne omo“. Schließlich soll ja auch fröhliche Art und Weise gelobt und gepredigt werden.
„Canto Novello“ ist definitiv ein gelungenes Album und lädt zum Träumen und verweilen einen. Die ruhigen und sanften Klänge wirken gerade zu magisch und gleichzeitig auch entspannend. Ein Muss für jeden der sich für Kirche und kirchliche Formen im Mittelalter interessiert.

by Miri

ENSEMBLE ONI WYTARS – Mediterraneum

1. Tre fontane
2. Oi Yano, Yano
3. Jalla mán
4. Firassu
5. Quannu passu
6. Son tre corone
7. Saltarello
8. Laudemus Virginem/ Bektashi Nefes
9. Stella splendes
10. Isabella
11. Osman Pa?a
12. Mey Balaban taksim
13. Mevlana
14. Nani, nani, nani
15. Non sofre Santa Maria

Eine musikalische Reise durch das Mittelalter bieten und das Ensemble ONI WYTARS mit „Mediterranuem“. Von Italien geht es bis ins osmanische Reich. Unter der Leitung von Marco Ambrosini entführen uns Oni Wytars in das Mittelalter. Sie zeigen uns dass die Lieder der unterschiedlichen Regionen eine gemeinsame Basis besitzen. Und dennoch besitzen sie eine Vielfalt an Klängen und haben ihren eigenen Stil.
Auf der Reise durch mediterrane Länder und Gegenden begleiten uns altbekannte Lieder wie z.B. „Stella splendes“ oder „Saltarello“die in ein aufregendes Gewand gekleidet wurden. „Jalla mán“entführt uns in orientalische Gegenden und lässt einen von Wüsten und malerischen Sonnenuntergängen träumen. „Mediterraneum“ ist eine musikalisch anspruchsvolle und sehr gelungene Zeitreise.

by Miri

KATRA- Out Of The Ashes

KATRA
Out Of The Ashes
Napalm Records
44:31
2006 war es so weit, die Gothic Metal Band KATRA erblickte das Licht der Welt. Die Finnen um Leadsängerin Katra Solopuro kombinieren harte Metalriffs mit rockigen Tönen und einer gefühlvollen Stimme. So wurden KATRA von der Musikzeitschrift ORKUS zum „Besten Newcomer“ gekürt. Ihr Album „Out Of The Ashes“ ist als Fortsetzung ihres Debüts „Beast Within“ anzusehen. Erlebnisse und Anstrengungen aus dem alltäglichen Leben dienen ihnen hierbei als Inspirationsquelle.
Mit „Delirium“ ist KATRA ein guter Einstieg in das Album gelungen, gepaart mit einem ganz passablen Gitarrensolo. Das Piano- Intro von „One Wish Away“ hätte ein wenig länger sein dürfen, dies hätte dem sonst auch sehr sanften Lied nicht geschadet. Sängerin Katra Solopuro singt mit sehr viel Gefühl und Leidenschaft, dies kann man vor allem an der Ballade „The End Of The Scene“ erkennen. „Hide And Seek“ ist ein gutes Lied um dieses Album abzuschließen.
KATRA ist definitiv ein Geheimtipp aus Finnland. Jeder der auf gefühlvollen Gothic Metal steht sollte zumindest rein hören!
Tracklist:
1. Delirium
2. One Wish Away
3. If There Is No Tomorrow
4. Vendetta
5. Out Of The Ashes
6. Envy
7. Mirror
8. Anthem
9. The End Of The Scene
10. Hide And Seek
by Miri
VÖ: 22.10.2010

DUNKELSCHÖN – Katharsis

DUNKELSCHÖN
Katharsis
Screaming Banshee / Alive
55:54
„Katharsis“-die Reinigung der Seele. Schon viele Dramaturgen haben die beschrieben und angewandt. Durch das durchleben vieler Emotionen kommt man zu einem starken Gefühl der Befreiung. Dieses kann natürlich durch verschiedenes hervorgerufen werden. Vor allem durch Dramen soll man zu ihr kommen. Aber auch durch Bücher oder Filme kann man zu ihr gelangen. Warum soll man also nicht auch durch Musik dorthin geführt werden? Leid und Schmerz durchqueren die „Katharsis“genauso wie pure Lebenslust und Liebestaumel. „Mandaliet“ und „Kristallen den Fina“ erzählen von der unerfüllten Liebe und der daraus resultierenden Wut und Enttäuschung. Diese Enttäuschung kommt durch das Lied „Deine Flammen“ sehr gut zum Ausdruck. Sehr schön zeigt sich hier auch die Naturverbundenheit, das Widererkennen der Liebe in der Natur, auch wenn sie unerfüllt scheint. Eine wunderschöne Geschichte über Recht und Unrecht ist „Askath, die weißen Raben“. Sie erzählt wie die Welt zu einem dunklen Ort wurde und sie dann wieder gerettet und ins Licht gesetzt wurde. Vielleicht sogar eine Anspielung auf die Katharsis? Mit einem wunderschönen sanften Harfenstück wird man dann schließlich aus der CD geleitet und kommt dann eventuell sogar zur ersehnten Katharsis. „Katharsis“ ist durchaus ein sehr gelungenes Album durch das man sogar zur Katharsis gelangen kann.
Tracklist:
1. Mandaliet
2. Kristallen den Fida
3. Askath, die weißen Raben
4. Lacrima
5. Mon Ami
6. Deine Flammen
7. Dein Gedenken
8. Mion Mar
9. Quiet Land
10. Haganusa
11. Aeris
http://www.dunkelschoen-musik.de
Miri
VÖ: 11.09.09

FEJD- Eifur

FEJD- Eifur

1. Drangen Och Krakan
2. Farsot
3. Jungfru I Hindhamn
4. Alvas Halling
5. Arv
6. Eifur
7. Ledung
8. Gryning
9. Varstav
10. Aring
11. Yggdrasil
12. Trollfard

Die schwedische Nordic Medieval Folk Band FEJD bringt ihr erstes „richtiges“ Album raus. Durch die Verschmelzung der Heavy Metal Jungs von PATHOS mit dem Folk Duo Niklas & Patrik Rimmerfors entstand ein neues und aufregendes Gesamtkunstwerk.
„Eifur“ erzählt von nordischen Legenden und Märchen und entführt den Hörer in eine andere Welt und Zeit. Violine, Drehleier, Dudelsack und Whistle locken uns in die Welt der schwedischen Legenden, Naturmystik und Märchen. Dort wo Elfen und Feen tanzen. Begleitet werden wir von der klaren Stimme Patrik Rimmerfors der schon am Lagerfeuer auf uns wartet. Zum richtigen Träumen lädt „Alvas Halling“ ein, ein instrumentales Stück. Aber auch Lieder wie „Yggdrasil“, „Farsot“ oder „Gyning“ sind nicht zu verachten.
„Eifur“ ist definitiv auch ein Album zum abrocken …äh abfolken! Kaufen lohnt sich!!!

by Miri

Runrig: 50 Great Songs RUNRIG

RUNRIG
50 Great Songs
Sony
Schon seit 30 Jahren überzeugt RUNRIG schon die Hörerschaft mit ihren Songs, die eine gelungene Mischung aus modern angehauchten Rock-Pop-Klängen und traditionellen schottischen Folkelementen beinhalten. Dies stellten sie demonstrativ bei dem legendären Open Air am Loch Lomond vor ca. 50000 Besucher unter Beweis. Ihr Konzert zum 30-jährigen Jubiläum am Stirling Castle war restlos ausverkauft. RUNRIG begannen ihre Karriere als typische Folkband. Sie verstanden es im Laufe der Jahre, seit ihrer Gründung 1973, sich als kultiger Pop-Rock-Act zu etablieren und das nicht nur in Insiderkreisen. . Ende 2007 schaffte es ihr Song „Loch Lomond“, der als die inoffizielle Nationalhymne Schottlands gilt, in einem Remix in die Top-Ten der UK Charts. Im letzten Jahr waren RUNRIG auf großer Deutschland-Tour, auf der sie vor fast 100.000 Fans spielten. Nun im Anschluss gibt es die 3CD/1DVD Box umfassende Collection von RUNRIG. Die Collection „50 Great Songs“ umfasst 34 Best-of Tracks, 16 Stücke in gälischer Sprache und einer DVD, auf der 11 Live-Videos zu sehen sind. Die Songs auf dieser Box wurden nach einer Umfrage unter den Fans zusammen gestellt. Als Bonus gibt es auch noch unveröffentlichte Live-Aufnahmen. Dieses Werk ist nicht nur für treue Fans von RUNRIG empfehlenswert, denn es zeigt auf, zu was die Band, auch heute noch fähig ist.
Tracklist CD 1:
1. One Man, 2. This Day, 3. Clash Of The Ash – Album Version, 4. Life Is – Album Version, 5. And The Accordions Played, 6. Running To The Light – Radio Edit, 7. One Thing – Album Version, 8. Book Of Golden Stories – Album Version, 9. The Ship – Edit, 10. The Stamping Ground – Edit, 11. The Wedding, 12. In Search Of Angels, 13. In Scandinavia, 14. The Message – Edit, 15. Atoms, 16. May Morning – Edit, 17. Dance Called America – Live, 18. Flower Of The West – Live
CD 2
1. Year Of The Flood, 2. The Old Boys, 3. Empty Glens, 4. Gabriel’s Sword, 5. Roadtrip, 6. Mighty Atlantic, 7. Hearthammer, 8. Edge Of The World, 9. Pride Of The Summer, 10. Hearts Of Olden Glory, 11. The Ocean Road, 12. Proterra, 13. Every River, 14. Big Sky, 15. Protect And Survive, 16. Skye
CD 3 (gälische Songs)
1. Abhainn An T-Sluaigh, 2. Oran, 3. Sona, 4. An Dealachadh, 5. An Sabhag Aig Neill, 6. Siol Ghoraidh, 7. An T-Tasgair, 8. Chi Mi’n Geamhradh, 9. An Toll Dubh, 10. Faileas Air An Airigh, 11. Alba, 12. Canada, 13. An Ubhal As Aride (The Highest Apple), 14. Pog Aon Oidche Earraich, 15. Cho Buidhe Is A Bha I Riabh, 16. Cum’Ur N’aire
Disc 4 – DVD:
1. Siol Ghoraidh, 2. Hearts Of Olden Glory, 3. Intro, 4. Beat The Drum, 5. Proterra, 6. Ocean Road, 7. Protect And Survive, 8. Skye, 9. Clash Of The Ash, 10. Edge Of The World, 11. Loch Lomond
www.runrig.co.uk
ohne Wertung
Gisela
VÖ: 15.10.10

Omnia „Wolf Love“

OMNIA- Wolf Love (Special Edition CD+ DVD)
Release: 10.09.2010
1. Wake up
2. Dance until we Die
3. Jabberwocky
4. Saltatio Vita
5. Teachers
6. Love in the Forest
7. Toys in the Attic
8. Shamaniac
9. Solfeggio (guess who’s Bach?)
10. Wheel of Time
11. Sister Sunshine
12. Taranis Jupiter
13. Moon
14. Wolf Song
15. Cornwall
16. Sing for Love

Omnia, was soll man dazu noch großartig sagen? Die Multiinstrumentalisten um Steve Sic, Jenny und Luka haben sich für ihr neues Album Verstärkung an Bord geholt. „Wolf Love“ strotzt gerade vor Energie und zeigt wie facettenreich Omnia sein können und sind.
Zur CD kann man nur eines sagen „GRANDIOS!“. Jeder wünscht es sich so sanft geweckt zu werden wie in „Wake up“. Und mit „Dance until we die“ erfanden sie einen neuen Musikstil namens „Paganrap“. Eine Mischung aus Pagan und Hip Hop, welche der Platte richtigen groove gibt. Auch wenn Hip Hop nicht jedermanns Sache ist, ist die Verschmelzung der beiden unterschiedlichen Stilrichtungen sehr gelungen. Songs wie „Toys in the Attic“ oder „Sister Sunshine“ geben dem Album eine leicht kindliche Naivität. Das akustische Stück „Saltatio Vita“ hingegen strotzt nur so vor Power. Natürlich haben Omnia auch ihre Naturverbundenheit, durch Songs wie „Love in the Forest“ oder „Taranis Jupiter“ zum Ausdruck gebracht. Ein Instrument das in vielen Liedern zu finden ist, ist das Klavier. Eine Entdeckung die es zwar auch schon in „World of Omnia“ gab, aber in „Wolf Love“ perfektioniert wird. „Wheel of Time“ lädt hier als ruhiger Song zum nachdenken und träumen ein. Als Fazit kann man sagen, dass „Wolf Love“ sehr abwechslungsreich ist und für jeden Geschmack etwas dabei ist.
Die der Special Edition zugefügte DVD bietet dem Omnia- Fan (und allen anderen die Omnia ein wenig besser kennen lernen wollen) so einiges. Neben einem Live Auftritt der Truppe, liefert sie dem Zuschauer auch ein Musikvideo von „Wolf Song“ das aus Studioaufnahmen und Impressionen zusammengebastelt wurde. Eine kleine Dokumentation über die Entstehung des Albums „Wolf Love“, sprich über die Zeit im Aufnahmestudio und das Fotoshooting zur CD, ist auch zu finden und bietet einen kleinen Einblick in die Zeit während der Aufnahmen. Aber das war noch nicht alles, weitere Extras werden hier dem Zuschauer geboten. Aber mehr wird nicht verraten. Wink
Die Special Edition ist definitiv ein Muss für jeden Omnia- Fan und diejenigen die Omnia ein wenig besser kennen lernen wollen. Man wird nicht enttäuscht.

Miri

Lovenia „Fortun“

LOVENIA- Fortun

1. Cavalentum
2. Weye
3. Sonne Mond und Sterne
4. Arne
5. Fortun
6. Bruna
7. Bhimpalasi
8. Tuchna
9. Isman

Die Geschichte zum neuen Album „Fortun“ ist sehr interessant. Man versuchte krampfhaft Texte mit Inhalt den Liedern hinzuzufügen, merkte aber bald das es nicht immer so leicht ist sich richtig auszudrücken und neue Lieder zu schreiben. Also beschloss Sängerin Astrid Adlung sich nicht von Texten und Verstand führen zu lassen, sondern von ihrem Bauchgefühl. Somit sind die Worte die sie singt keine eigene Sprache, vielmehr entstammen sie ihrem Unterbewusstsein. Auf Anfrage während eines Konzertes, welche Sprache das denn sei, antwortete sie mit „orphonisch“. Sie macht auch darauf aufmerksam, das Sprache und Musik eine Symbiose bilden, die tief in einem selbst verwurzelt seien. Da aber nun der Verstand ständig versucht sich über die Emotionen zu stellen, verliere der Mensch dadurch an Sensibilität und Urvertrauen. Diese können jedoch wieder zurückerlangt werden indem man zu seinen eigenen tiefsten Wurzeln finde, die gleich auch als Medizin für das Seelenheil gelten.
Lovenia schickt uns also auf eine Reise zu unseren tiefsten Wurzeln. Ruhige und sanfte Klänge gepaart mit der „orphonischen“ Sprache, entführen uns in ihre ganz eigene Welt. Die Musik klingt teilweise sehr mystisch und lädt zum entspannen und träumen ein. Lassen sie sich auf diese Reise ein.

Miri

RABENSCHREY – Exzessivus

RABENSCHREY – Exzessivus
Release: 24.09.2010

1. Intro
2. Laufe
3. Heiden tanzen
4. Der Kreis
5. Bilder auf die Haut
6. Puppenspieler
7. Veris
8. Halt mich fest
9. Drachenboot
10. Kraftvoll
11. Wünsch dir was
12. Die Kirche brennt
13. Geschöpfe der Nacht
14. Ich hasse Euch
15. Strauch aus Dornen
16. Stumpf

„Es ist soweit- Die Zeit gekommen“ – Die „Metalalter“ Band Rabenschrey bringt ihr neuestes Studioalbum raus.

Einst aus reiner Not entstanden, schmeißen die Jungs nun ihre zehnte Scheibe auf die Plattenteller der Nation. Seit nun mehr als zehn Jahren besteht die Band um Frontmann Donar und wird stetig erweitert. So holten sie sich bereits 2008 elektrische Verstärkung an Bord.

„Exzessivus“, so der klangvolle Name des neuesten Werkes; eine Mischung aus Rock, Metal und mittelalterlichen Einflüssen. Sehr metallisch geht es auch bei dem Lied „Der Kreis“ zu. Klangvoll werden hier die „Pommesgabel“, das Bangen, die „Wall of death“ und natürlich das Metal- Mekka namens Wacken beschrieben. Und wenn man schon mal über Metal und seine Gepflogenheiten singt, dann liegt es ja wohl auch nahe das man über einen bestimmten Körperschmuck, der unter die Haut geht, singt. Das Tattoo, und genau darum geht es in „Bilder auf die Haut“. Die Sucht nach den Bildern, die eigentlich eher unter die Haut gehen, wird in diesem Song durch Flöten und leichte metallische Klänge untermalt. Wer so tiefgehende Songs wie „Bilder auf die Haut“ oder „Halt mich fest“ schreibt, darf natürlich auch mal niveaulos sein. Und was braucht man dazu? Ganz einfach, man nehme einen Running- Gag wie z.B. „Bück dich Fee, Wunsche ist Wunsch“und ziehe ihm ein musikalisches Gewand an und siehe da, fertig ist „Wünsch dir was“. Als Sauf- und Partylied sicherlich bestens geeignet. Um dem Heidentum treu zu bleiben wird natürlich auch ordentlich gegen die Kirche gestänkert und da kommt man bei „Heiden tanzen“ oder „Die Kirche brennt“auf seine Kosten.
Eine relativ gelungene Platte ganz in der Manier der Rabenschreyer.

Teufel „Absinth“

Künstler: Teufel
Album: Absinth
VÖ: 17.09.2010
Label: Teufel Records
Vertrieb: Soulfood Music Distribution GmbH
1. Tritt Ein (Intro)
2. Der Fährmann
3. Der Todesengel
4. Der Dürre König
5. Alles Nur Ein Traum
6. Den Speise Ich
7. Kalt Ist Mein Herz
8. Neigt Euer Haupt
9. Absinth
10. Die Moritat Vom Mackie Messer
11. Tick Tick Tack
12. Schwefel
13. Komm Näher
14. Hymnus Codex Gigas
15. Phantasien (Bonus)
Erst kam Corvus Corax, dann kam Tanzwut und jetzt kommt TEUFEL. Und er kommt allein um uns in die Welt des „Absinth“ zu entführen.
„Tritt ein mein Freund, es ist warm bei mir“ – Na das lasse ich mir nicht zweimal sagen. Willkommen in der Welt des TEUFELs. Der Corvus Corax und Tanzwut Sänger und Dudelsackspieler TEUFEL hat sein erstes Solo- Album auf die Menschheit losgelassen. „Absinth“ ist jedoch weder mit Corvus Corax noch mit Tanzwut zu vergleichen. Während Corvus Corax eine reine Mittelalter-Truppe ist, ist Tanzwut da schon etwas rockiger und wilder und lässt auch härtere Gitarrenriffs zu. Und nach Mittelalter und Rock kann nur noch eines kommen, Industrial!
„Der Fährmann“ lockt einen in die Welt von „Absinth“, was ganz witzig an dem Lied ist, ist das eingebaute Sonar- Piepsen, das man aus U- Boot- Filmen kennt und auch nur erkennt wenn man genau hinhört. Wohin die Reise geht wird einem leider nicht verraten, aber wir wollen uns einfach mal überraschen lassen. Harte Gitarrenriffs und elektronische Beats bestimmen das Album, wobei hier das elektronische überwiegt. Ab und zu sind auch einige Dudelsäcke zu hören. Diese haben einen kleinen Auftritt in „Der Moritat von Mackie Messer“. Hierbei handelt es tatsächlich um den Brecht Klassiker, den der TEUFEL zusammen mit Dudelsäcken und elektrischen Klängen neu aufgenommen hat. Ihren großen Auftritt haben die Dudelsäcke jedoch im „Hymnus Codex Gigas“, einem Instrumental- Lied mit kleinem Elektro- Einfluss, der aber eine gelungene Mischung aufweist.
Im Großen und Ganzen ist das Konzept des Albums sehr ideenreich und gar nicht so schlecht, jedoch hapert es hier und da ein wenig an der Umsetzung. Aber dies ist ja erst der erste Streich des TEUFELs.

Miri

Lacrimas Profundere „The Grandiose Nowhere“

LACRIMAS PROFUNDERE
The Grandiose Nowhere

Napalm Records
42:24
Nach ihrem Album „Songs For The Last View“ , welches vor 2 Jahren das Licht der Welt erblickte, melden sich die Rock’n Sad Rocker von LACRIMAS PROFUNDERE mit ihrem neuesten Werk „The Grandiose Nowhere“ zurück. Auf dem Album werden, wie schon auf den Vorgängeralben, 12 Songs mit dichten und eingängigen Melodien, verpackt in einem dynamischen Gothic-Gewand, präsentiert.
Gleich zu Anfang bekommt man einen sehr emotionalen Song („Be Mine In Tears“) zu hören, der sehr gut in das Gesamtkonzept des Albums, dunkle Melodien gemischt mit rockigen Gitarren passt. Auch Rob Vitacca kommt gesanglich sehr gut rüber und beweist, dass er wesentlich reifer klingt. Der nächste Song „The Letter“ überzeugt durch schnelle Refrains und bei „The Lips“ wird das Tempo noch mehr angezogen. Mit „I Don’t Care“ machen sie ihren Namen als Rock’n Sad-Rocker wieder alle Ehre, denn die balladeske Ausrichtung geht schon richtig unter die Haut. Innovationen sucht man aber vergebens, denn die nachfolgenden Songs sind alle im grundsoliden Gothic-Rock angesiedelt und überzeugen durch eine tolle Produktion. Für die gelungene Produktion zeigt sich John Fryer (H.I.M, Depeche Mode und Paradise Lost) verantwortlich und er fabrizierte einen glasklaren Klang. Für das Coverartwork verstärkte man sich professionell, denn mit Künstler Niklas Sundin, der schon Cover für Dark Tranquillity und In Flames erschuf, zeigte sich für die tolle Hölle verantwortlich. Mir persönlich gefüllt besonders, dass sich Rob den Songs stimmlich anpasst. Der Gesang klingt nicht nur nach Gothic, denn manche Songs verfeinert er mit seiner rockigen Stimme, die den Songs eine neue Klangfarbe verleihen. Herausgekommen ist ein Album, wo rifflastige Gitarren die Songstrukturen die Songs dominieren und ich habe bei den ganzen Stücken keinen einzigen Lückenfüller ausgemacht. Man mag zwar LACRIMAS PROFUNDERE in die Gothic-Schublade stecken, aber sie haben mehr zu bieten. Alle, die mit diesen Bands wie Paradise Lost oder 69 Eyes etwas anfangen können und auf eingängigen Gothic Rock stehen, dürfen hier beherzt zugreifen.

Tracklist:

01. Be Mine In Tears
02. The Letter, 03. Lips
04. I Don’t Care
05. Her Occasion Of Sin
06. A Plea
07. Not For Love
08. The Fear Of Being Alone
09. My Little Fear
10. Side
11. Dead Heart Serenade
12. No Matter Where You Shoot Me Down

Homepage

8.5/10 Punkte
Gisela
VÖ: 30.04.10

Omnia „Wolf Love“

Omnia
Omnia bedeutet „alles“ und wollte man sie in irgendein Musikgenre einordnen wäre das die Antwort. Der von „Omnia“ geprägte Ausdruck „Paganfolk“ bezeichnet es wohl am besten. Der künstlerischen Version von Freiheit folgend, sich nicht in irgendeine Schublade pressen zu lassen, so spielt aber doch immer der Einfluss von tradionell keltischer Musik und Naturreligion eine große Rolle.
Die einzigartige Vielfältigkeit der von Ihnen angewandten verschiedenen Musikstile zeigt besonders die neue CD Wolf Love.
Die zahlreichen verwendeten typischen Omnia- Instrumente sind auch diesmal dabei:

Keltische Harfe, Flügel, Drehleier, irische Bodhran, Hackbrett und Gesang —Jenny Evans van Harten
Irische Buzouki, irische Flöten, skandinavische Obertonflöten, neo-keltische Obertonflöten, Darabuka, Gesang—
Steve Sic Evans van Harten

Untertstützt durch:
Didgeridoo, Bassgesang—Luka
Dadgad-Gitarre–Joe Hennin
Gitarren –Philip Steenbergen
Schlagzeug, Cajon–Tom Spaan
–Und Cello und Nyckelharpa

Omnia-Prelistening!
„Wolf Love“

CD-Release in Deutschland 10.09.2010 Festival Mediaval, Selb
(06.08.2010 Castlefest, Lisse, NL)
(18.09.2010 Cidre et Dragon, Merville, F)

Dem Ruf der „Wölfe“folgend machten wir uns auf eine kleine Reise,
die uns an einen „geheimen“ Ort führte. Und zwar an einen Ort, an dem kein Navi mehr funktioniert, mitten in einem Wald in der Nähe von Berlin, wo in den letzten Jahren tatsöchlich wieder frei lebende Wölfe gesichtet worden sind. Natur pur, nur Grün wo man hinschaut.
Dort in der „Wolfshütte“ wurden wir dann von unseren Gastgebern Jenny und Steve Sic Evans van der Harten liebevoll mit Speis und Trank empfangen , um uns ihre neue CD „Wolf Love“ vorzustellen. In gemütlicher Blockhütten- Atmosphäre lauschten wir dann alle fasziniert den sehr beeindruckenden wunderschönen Klängen.
Zwischen den einzelnen Aufnahmen erklärte uns Steve dann folgendes zu den jeweiligen Songs:

Wolf Love, die Liebe zum Wolf, der Jahrhunderte lang verfolgt und ausgerottet worden ist, ist gleichzusetzen mit der Liebe zur Natur. Denn wer die Natur liebt, muss auch den Wolf lieben.
„Jeder Song, den wir schreiben ist auf irgend eine Art autobiographisch. Wenn wir traurig sind machen wir traurige Lieder, wenn wir fertig sind machen wir psychotische Musik. Schweben wir auf Pilzen, machen wir schamanische Musik und wenn wir ein kleines Stelldichein im Wald haben, schreiben wir über Sex in der Natur- es ist alles wahres Leben.“

Track 1: Wake UP
Ein langsames, atmosphärisches sehr lyrisches Intro, in dem es um das „Aufwachen“ im Kopf geht, das Leben in die eigene Hand zu nehmen, mit den in den Lyrics enthaltenen Zitaten Alistair Crowleys .

Track 2: Dance Until We Die
Ein „böser“ Rapsong mit hartem Text , extrem gegen das Establishment,
das Königtum, die Großunternehmer und die Regierung gerichtet- aber definitiv lebensbejahend! Begleitet unter anderem nicht nur mit Schlagzeug in üblicher Rappermanier, sondern eben auch mit keltischer Harfe und Drehleier.

Track 3: Jabberwocky
Atmosphärisches Stück, das auf dem bekannten Gedicht von Lewis Caroll basiert (Alice im Wonderland), z.T. in Fantasiesprache.
Es ist in nur 4 Tagen entstanden und fertig aufgenommen worden , ganz spontan und authentisch und hat dadurch auch seine ursprüngliche Dynamik.

Track 4 : Saltatio Vita
Ein rein akustisches Stück und eines der ersten Werke Steve Sics.
Dieser „Lebenstanz“ beschwört die wilden Feste der Satyren, Dryaden und Nymphen der antiken griechisch-römischen Welt genauso wie die ekstatischen dionysischen Rituale der Mnaden. Hauptinstrument ist dabei die Doppelflöte.

Track 5 : Teachers
Etwas Besonderes für Omnia, weil es ist das erste Mal, dass sie ein Lied gecovert haben und es ist das einzige Lied von Leonard Cohen, das noch nie gecovert wurde. Ein depressiv melancholischer, aber auch wunderschöner schamanistischer Song, begleitet von einem sehr alten Klavier und einem Kontrabass.

Track 6 : Love In The Forest
Ein Happy-Summertimesong irgendwo zwischen classic rock , country und Popmusic, wieder einmal überhaupt nicht einzuordnen. „Ein fröhliches Lied, das vom Gefühl der Freiheit, vom Nacktsein und vom Sex in der Natur erzählt. „Auch authentisch und spontan entstanden!

Track 7 : Toys In The Attic
Ein Song über Wahnsinn. Gespickt mit vielen Metaphern und archaischen Ausdrücken für Wahnsinn, geschrieben in ihrer „idiotischen -Manager-fuck-up-Zeit“ im Jahre 2009, in der sie schon ans Aufhören dachten. Aber verarbeitet das Ganze in einem Lied, wirkte es wie eine Therapie für sie.

Track 8 : Shamaniac
Entstanden ist „Shamaniac“ nachts unter dem Einfluss von einer Menge Drogen (selbstgezogenem Gras und Pilzen). Es besteht aus den verschiedensten Formen betörenden schamanischen Urgesangs, wie z.B. mongolisch, skandinavisch, indianisch, sibirisch etc. und ausschließlich aus meditativem Getrommel und Geräuschen, die mit dem Mund gemacht wurden und spirituellem Obertongesang.

Track 9 : Solfeggio (Guess who’s Bach)
Ein klassisches Klavierstück von Philip Emanuel Bach von Jenny zum Zweck für Fingerübungen gespielt, spontan aufgenommen!

Track 10 : Wheel Of Time
„Der traurigste Song, den wir je geschrieben haben“.
„Die Arbeit im Studio war so hart für uns, Jenny hat bei den Aufnahmen die ganze Zeit geweint.“Es geht um das Älterwerden, um den Verlust der Jugend, den Verlust einer großen Liebe, den Verlust unserer Natur durch unsere selbstmörderische moderne Gesellschaft und das unausweichliche Ende unserer Reise auf dem Rad der Zeit. Ein Lied über das Akzeptieren von Leben und Tod- damit das Herz friedvoll bleiben kann, auch wöhrend eines Verlustschmerzes.

Track 11: Sister Sunshine
Eine Countryballade im Pop-/ Hippiestyle um ein wunderschönes geheimnisvolles Mädchen.

Track 12: Taranis
„ein Song für die deutsche Mittelalterszene“
Laut und aggressiv entstand der Song an den Himmelsgott, an den Herrscher über Blitz und Donner während eines heftigen Gewitters in Italien. Im strömenden Regen auf einem nassen Blechdach, das über die Ruinen eines alten etruskischen Tempels gebaut worden war, rief Steve, während der Donner dröhnte, zu den Göttern sie sollen doch weitermachen.

Track 13: Moon
Ein Liebesgedicht an den Mond, im persischen Stil, das instrumental mit Hackbrett und Stimmlaute ohne „richtige“ Worte auskommt.

Track 14: Wolf Song
Eine im Winter mit dramatisch düsterer Musik geschriebene poetische Liebesgeschichte zwischen Mensch und Tier, zwischen dem Jäger und seinem Opfer auf der Rotkäppchen-Fabel und dessen schamanischen Wurzeln basierend. D.h. der Wolf ist hier eine hybride mythische Kreatur, ein Wolf / Mann ( Werwolf ) Gemisch. Dieser Song handelt von der manischen Liebe des Wolfes und des Wunsches nach totaler Inbesitznahme durch den Akt des Verschlingens und „Rotkäppchens“finalem Angstverlust und die Hingabe an die Liebe und dadurch den psycho-sexuellen Todestrip zu erlebend („ja, das ist irgendwie verrückt, das wissen wir, aber so sind Jenny und ich eben“).

Track 15: Cornwall
Ein autobiographischer Song im traditionellen Celtic Stil. Ein Song für Steves alte Heimat, dort wo er aufgewachsen ist: Cornwall, die uralte Landschaft mit seinen Klippen und Mooren , das erst vor einigen Jahren seine alte keltische Kultur und Sprache selbst wiederentdeckt hat und in der Steve auch seine keltischen Wurzeln wieder findet.

Track 16: Sing for Love
Das Outro der CD. In einer eingeschneiten Blockhütte entstanden, nachts in einem dunklen Wald ohne Internet und Telefon. Jenny kam aus der Hütte und sang „dadada“ und Steve machte rein intuitiv den Text dazu, spontan aufgenommen dank transportabler Aufnahmegeräte.
Dieses Stück bedeutet den beiden, Jenny und Steve, sehr viel, weil es einen speziellen Augenblick festhält. Es beschreibt ihre Liebe zur Musik mit ganz vielen verschiedenen Emotionen.
„Singing for live, sing for love“

Musik ist für Omnia kein Produkt, es ist Leben! So Autobiographisch die CD Wolf Love ist, so authentisch sind Jenny und Steve selbst. Sie sind keine Künstler, die sich nur für das Interview zurecht gemacht haben, sondern sie tragen ihr „Bühnenoutfit“ auch im Alltag mit all den Tribal- Tätowierungen, braunschwarzen Rücken mit Lederschurz und Knochenschmuck und Perlen verziert und immer wieder das Motiv des Tristels, das Symbol für die keltischen 3 Elemente.

„The artist has not to give the audience what it wants, but the artist has to give the audience what it needs. When the audience knows what it needs, they are the the artists.“
Unter diesem Motto leben sie das, was sie auf der Bühne darstellen, aber immer mit der „absolut freien und undogmatischen Verehrung“ und Liebe zur Natur.

Wolf Love, ab 10.09.2010 erhältlich
www.worldofomnia.com
www.myspace.com/worldofomnia

The Hooded Crow,
(geb. im Sternzeichen des Wolfes)

Michaela

Glow In The Dark – EP

EP – A Glow In The Dark

Martin Hannaford und Jan Sedwick sind zwei junge Männer, die sich einer gemeinsamen Sache widmen, der Musik.

Nach einigen Versuchen, jeder für sich seinen Stil zu finden und zu halten, trafen sie sich und beschlossen, ein gemeinsames Projekt zu starten: A Glow In The Dark. Keine der schlechteren Ideen.

Aber was steckt hinter diesem Namen und den dazu gehörenden Musikern und was macht die Musik aus, die zu entdecken man sich auf den Weg machen sollte. Denn eines ist sie: viel versprechend mit Lust darauf, mehr davon hören zu wollen.

Ich durfte in die EP, welche als Diplomarbeit begann, reinhören und bald können dies auch alle tun.

Es sind ruhige Gefilde, die wir mit A Glow In The Dark betreten. Sparsam instrumentalisiert, aber mit feinen Effekten und Zwischenspielen. Ein genaueres Hinhören lohnt sich hier sehr, denn man kann neben elektronischen und verzerrten Klängen auch Blasinstrumente ausmachen, die dem Gesamtwerk eine ganz besondere Note geben.
Manchmal ist es ein wenig düster und geheimnisvoll. Weniger ist eben ganz oft mehr. Wer kennt diesen Spruch nicht?

Um einen besseren Eindruck zu bekommen, was wir hören und fühlen, wenn wir dieser schönen Musik lauschen, konnte ich in einem kleinen Interview mit Martin nachfragen.

Es ist in jedem Fall eine hörenswerte Erstlingsarbeit von A Glow In The Dark und ich persönlich bin sehr gespannt darauf, was noch alles aus den kreativen Köpfen und Händen von Martin und Jan in Zukunft entstehen wird.

-to be continued- hoffentlich!

Katharina von Kleve