Festival Mediaval XII 2019 steht unter dem Motto „New Steps“

Festival-Mediaval XII: „New Steps“

Das 12. Festival-Mediaval findet dreitägig vom 06.-08.09.2019 statt und steht ganz unter dem Motto „New Steps“. Nach dem Best-Of-10-Years im letzten Jahr geht das Festival-Mediaval 2019 ganz neue Wege: Bläcky und sein Team haben nur Bands und Künstler eingeladen, welche noch nie zuvor auf dem Festival-Mediaval waren! Es wird also spannend für Jedermann, ob Mediaval-Neuling oder alter Hase! Das Literaturzelt, die gratis zugängliche Goldbergbucht, den mittelalterlichen Markt und die Lager wird es natürlich wie gehabt geben.Außerdem wird am Markteingang zum Festival ein Nachtzelt aufgebaut, in dem die Gäste bis 5 Uhr morgens mit DJ GerHart die ganze Nacht zu Szenemusik durchtanzen können.Neu in diesem Jahr ist das Living Chess, eine Schachvorführung im Großformat, in denen die Schachfiguren menschliche Darsteller sind, welche real in wunderschönen Kostümen gegeneinander antreten.Der für die letzten 2 Jahre ausgesetzte Festival-MediavalAward, in welchem die besten Newcomer Bands in den beiden Kategorien Mittelalter-Rock und Spielmann gekürt werden, wird in diesem Jahr wieder stattfinden. Die Zuschauer können vor Ort wie immer neben einer Fachjury mit abstimmen, wer gewinnen soll und 2020 auf einer Hauptbühne stehen darf. In der Kategorie Spielmann treten Kupfergold, Delva und die Gossenpoeten gegeneinander an, in der Kategorie Mittelalter-Rock kämpfen Kapeiken, Deus Vult und Viscum um den begehrten goldenen Zwerg.Das Festival-Mediaval 2019 umfasst 143 Vorstellungen insgesamt, darunter 38 Konzerte, 17 Lesungen im Literaturzelt, 3 Vorträge, 12 Showssowie70 Kleinkunstauftritte.Die Bands, die in diesem Jahr auf dem Festival-Mediaval spielen,sind so international wie nie zuvor, man darf sich auf Bands aus Frankreich, Tschechien, Österreich, Ungarn, Irland, der Schweiz, Dänemark, Schottland, Schweden, den Niederlanden, Polen und Deutschland freuen.In alphabetischer Reihenfolge dürfen wir dieses Jahr die folgenden Bands auf dem 12. Festival-Mediaval begrüßen:Barbar’o’Rhum, Bittersüßer Nachtschatten, Bran, Canzonetta Tedesca, Celtica –Pipes rock!, Danceperados of Ireland, Dragol, Elane, Eluveitie, Heilung, Irregang, J.H. Praßl feat. Mararama,Koenix, Kroke, Leaves‘ Eyes, Liederknechte, Narrengold, Oro,Red Hot Chilli Pipers, Selfish Murphy, Skrömta, The Aberlour’s, Thundercrow, Tir Nan Og, Weibsvolk und Ye Banished Privateers.Im Literaturzelt des Festival-Mediaval werden wie in den letzten zwei Jahren namhafte Autoren des Fantasy-Genres sowie Autoren historischer Romane lesen. Begrüßen können wir dort: Birgit Jaeckel, Candrac von Hainrich, Iny Lorentz, Sam Feuerbach, Janika Hoffmann, Ralf H. Dorweiler, Norman Liebold, Heike Knauber, Tom Daut, Holger Weinbach, Christoph Hardebusch, Melanie Vogltanz, Isa Theobald,Helmut Gotschy,Holger Weinbach,Ju Honisch sowie Sarah Stoffers.

Wie schon in den vergangenen elf Jahren Festival-Mediaval sind natürlich auch in diesem Jahr Kleinkünstler auf dem Festival-Mediaval vertreten, welche auf den verschiedenen kleineren Bühnen für ein buntes Programm aus Gaukelei, Artistik und Feuershows sorgen.Diesesind namentlich:Chris Hyde, Die Flugträumer,Duo KellerbierDuo Thalamus,Eduard von Sonnenberg,Opus Furore,Orm Johannson,Sine TemporeundTandaniel.

Verfasserin: Rhea Schertel

Mehr Informationen zu Bands, Tickets usw gibt es unter https://www.festival-mediaval.com/

Und wer sich ein Bild des Ganzen machen möchte, dem sei der offizielle Trailer des FM ans Herz gelegt: https://youtu.be/D1qG_uhLkLk

oder schaut in unseren Galerien des letzen Jahres nach: https://wordpress.jarwinbenadar.de/festival-mediaval-xi-2018

 

Annotopia

In und um die prachtvolle Wasserburg Vischering sowie im wunderschönen Schlosspark zu Rotenburg tobt sich ein Wochenende lang das Phantasievollste aus, was Europa zu bieten hat.

Die bezaubernde Atmosphäre bietet kulturellen und kulinarischen Highlights eine nahezu vollkommende Kulisse, in der sich sowohl Fabelwesen aller Art und Ära (Feen, Elfen, Zwerge, …), Wikinger und Piraten, viktorianische Steampunks, mittelalterliche Ritter als auch Besucher jeder Fasson und Größe außerordentlich wohl fühlen werden.

In ANNOTOPIA gibt es keine Konventionen, kein richtig oder falsch, keine Schranken in Denken oder Tun … ANNOTOPIA ist neu und schräg, kurios und teilweise bizarr aber immer voller Liebe und Herzlichkeit.

Das Programm ist riesig und vielfältig. Von Star Wars, Endzeit, Steampunk, Piraten, Dinosauriern, Cosplay, Fantasy, Herr der Ringe, Wild West, und und und. Sucht euch eine Wels aus und ihr werdet sie auf dem Annotopia finden! Es gibt Musik, Tanz, Reenactment, LARP, Kleinkunst, Heerlager und natürlich das schöne Gelände rund um die Burg Vischering und den Schlosspartk zu Rotenburg.

Am besten macht ihr euch selbst einen Eindruck auf der Annotopia-Homepage

Nach der tollen Premiere mit zwei Festen und über 10.000 Besuchern in 2018 kommt ANNOTOPIA auch in diesem Jahr wieder:

Burg Vischering in Lüdinghausen – 25. und 26. Mai 2019

Schlosspark zu Rotenburg (Fulda) – 07. und 08. September 2019

Heilung bei den Wacken Winter Nights

Beschreiben kann man eigentlich nicht, was man bei einem Heilung-Konzert bekommt. Sie selbst beschreiben ihre Musik als „amplified history“. Am besten jeder macht sich selbst ein Bild und geht zu einem ihrere Konzerte. Die Kraft und Urgewalt, die diese Truppe rüber bringt, muss man selbst erlebt haben.

 

Mehr Infos unter https://heilung.bandcamp.com/

Wacken Winter Nights 2019

Das Lineup der Wacken Winter Nights ist seit Anfang Dezember komplett. Und damit sind auch schon 90 % der 3-Tages-Tickets vergriffen. Wer also noch eine Chance haben will das ganze Festival in Wacken zu verbringen und Saltatio Mortis, Eluveitie, Korpiklaani und Faun erleben möchte, der sollte schnell sein und bei Metaltix sein Ticket kaufen.

Das 3-Tages-Ticket kostet 89 €, zwei Tage gibt es für 65 €. Für alle, die ein Festival ohne Campen nicht aushalten, stehen auch Campingplätze zur Verfügung.

Das „Best New Festival“ 2017 fährt in diesem Jahr mit vielen bekannten Größen der Metal- und Folkszene auf. Neben den Headlinern Saltatio Mortis, Korpiklaani und Faun sind auch die erfolgreichen Newcomer Forgotten North dabei. Ein ganz besonderes Erlebnis verspricht Heilung zu werden, die auf der Bühne eher ein Ritual als ein Konzert geben. Wir freuen und besonders auf die dänischen Folkmetaller Huldre, die nach dem Auftritt sicherlich mehr Fans haben werden.

Wacken Winter Nights III
22. – 24. Februar 2019
mit: Apocalypse Orchestra, Arkona, Bannkreis, Cemican, Comes Vagantes, Dragol, Die Pressgëng, Duo Hyttis, Eluveitie, Ereb Altor, Faun, Feuerschwanz, Forgotten North, Grimner, Haggefugg, Harpyie, Heilung, Helsott, Holly Loose, Huldre, Incantatem, Korpiklaani, MacCabe & KaNaka, Moonsorrow, Saltatio Mortis, Skiltron, The Dread Crew of Oddwood, The O’reillys and the Paddyhats, Trollfest, Trollfaust, Turisas, Skaldenmet, Serenity, Vogelfrey und vielen mehr!Wacken Winter Nights 2019 Lineup

Autumn Moon Festival, Hameln

In diesem Jahr waren wir mal wieder auf dem Autumn Moon (wenn auch nur für einen kurzen Besuch am Freitag). Das Fetival hat sich seit der ersten Ausgabe wirklich gemacht und bietet ein umfangreiches Musikprogramm und einen schönen, abwechslungsreichen Markt im Außenbereich. Mein Highlight: das Unplugged-Konzert der schwedischen Piratenband Pat Razket.

Impressionen, u.a. mit Fields of Nephilim, INVSN, Mila Mar…

Pat Razket unplugged am Lagerfeuer:

Festival Mediaval XI, 06.-09.09.2018

Vom 6. bis 9. September 2018 lud das bereits 11. Festival Mediaval wieder auf den Goldberg nach Selb ein, um dort ein Wochenende im Mittelalter zu verbringen. Neben einem einzigartigen Programm auf den großen und kleinen Bühnen gibt es auch auf dem Händler und Handwerkermarkt viel zu sehen.

Der Eröffnungstag am Donnerstag startete mit der Begrüßung durch den Veranstalter Bläcky und das gesamte Orga-Team bereits um 15 Uhr. Danach konnte man entweder über den noch überwiegend leeren Markt schländern und die vielen Stände und Lager begutachten oder direkt an der Schlossbühne bleiben und bei der ersten Band des Festivals, Winterstorm, das Haar zu Metalriffs schütteln. Erstes Highlight des Tages: Corvus Corax Fantastical „Der Fluch des Drachen“; eine Mischung aus Lesung und Konzert mit bekannten Gästen wie Katja Moslehner und Ji-In Cho, die mit ihrer Band „And Then She Came“ ebenfalls einen Auftritt auf dem Mediaval hatte.

Neu im Programm war die Latrina Band. Eigentlich sind sie die Freiwilligen, die auf dem Mediaval die Toiletten in Schuss halten. Jedoch hat sich mit den Jahren eine Band gefunden, die entweder vor den Toiletten oder diesmal sogar auf der Bühne, ihre wie sie selbst nennen „Scheißmusik“ zum Besten geben. Klobürsten wurden geschwungen und die kurzweiligen Texte ließen die Zuhörer herzhaft Lachen.

An Abend gaben dann Elfenthal ihr 10-jähriges Jubiläumskonzert und auch einziges Konzert 2018 auf der Burgbühne. Sichtlich glücklich nach 2017 wieder auf dem Festival Mediaval spielen zu können, gab Maite alles und war zwischenzeitlich mehr außer Atem als ihre drei Tänzer/innen.
Wer zu später Stunde noch auf dem Festivalgelände unterwegs war, der konnte sich entweder an eine der Tavernen setzen, in der Goldbergbucht auf dem Floss feiern oder beim Headliner des Donnerstags, Subway to Sally mitsingen.

Da der Freitag musikalisch erst um 14:30 Uhr begann, konnte die Stunde vorher gut genutzt werden, um mal im Literaturzelt vorbeizuschauen. Dort gaben sich die Autoren das ganze Wochenende die Klinke in die Hand und lasen aus ihren neuesten Erscheinungen u.a. Bernhard Hennen und Tommy Krappweis. Auch die Goldbergbucht erwachte zum Leben und so konnten dort Kahira und die Hexe Ariana angesehen werden. Wer lieber kleine Bühnen mag, der konnte dort auch, in kleinem aber feinem Rahmen, sitzend die Konzerte von Triskilian und Dandelion Wine genießen.

Auf dem restlichen Gelände erwachten die Kleinkünstler: Zirkus Meer zeigte eindrucksvolle Akrobatik und baute aus Kästen eine Brücke, Vir Street Theatre zeigte eine Geschichte rund um Untote und natürlich die große Liebe und auf der Theaterbühne brachten Pampatut die Leute zum Lachen (und manchmal musizierten sie auch).
Als Berlinski Beat am frühen Abend auf die Bühne kamen, stand kein Fuß mehr still. Mit viel berliner Schnauze im Stil der 20er Jahre und Balkan Beats hält es niemanden mehr auf den Bänken und so schlängelte sich bald eine lange Polonäse durch das Publikum.

Als dann das mit Spannung erwartete einzige Konzert Omnias in Deutschland starten sollte, öffnete der Himmel seine Pforten. Der Regen war so stark, dass der Beginn des Konzertes nach hinten verschoben wurde, weil es dem Publikum nicht zuzumuten war bei diesem Wetter vor der Bühne stehen zu bleiben. Einige Fans gaben aber trotzdem ihren hart umkämpften Platz nicht auf, während andere sogar unter der Bühne Schutz suchten. Als dann das Omnia-Collective auf die Bühne kam, war das schlechte Wetter vergessen. Mit Gastmusikern aus diversen Bands wie Heilung/Euzen, SeeD, Shireen und Irfan haben Steve und Jenny ein ganz neues Konzept auf die Bühne gebracht. Alte Omnia-Lieder, Schamanismus und vor allem Steve als gehörnte Kreatur standen im Vordergrund und wurden von den Fans gefeiert.

Da das Konzert von Omnia erst später begann überschnitt sich der Auftritt mit dem von Qntal auf der Burgbühne, sodass die Besucher nach und nach auch den Weg wieder nach unten fanden. Feinste elektronische Mittelaltermusik gab es dort auf die Ohren und auch Beatrice Baumann hatte gegen Ende noch einen Gastauftritt.

Headliner am Freitag waren Faun, die den ganzen Platz vor der Schlossbühne füllten und ihren Mix aus alten und neuen Liedern spielten, das Publikum zum Brunftruf animierten und gegen Ende bei „Feuer“ sogar eine Feuershow zündeten.
Um Mitternacht begann das letzte Konzert des Freitags. Auch wenn eigentlich alle nach dem anstrengenden Tag ins Bett wollten, konnte doch niemand Euzen verpassen, die in diesem Jahr nur sehr wenige Konzerte gegeben haben. Die Zuschauer wurden belohnt mit einem großartigen Konzert und außergewöhnlichen Lichtshow und waren froh, doch noch geblieben zu sein.

Der Samstag konnte wieder ganz entspannt begonnen werden. Bei bestem Wetter im Sonnenschein schlendert es sich bestens über den Markt, lauscht der Musik von PurPur oder hört Astrid Rauner bei der Vorstellung der „Wodan-Saga“ zu. Der Drache Fangdorn war auch noch etwas schläfrig, doch der „besonders gutaussehende“ Faun und die Elfen schafften es ihn zu wecken und das Versteckt des Elfenschatzes zu erfahren. Bei Pampatut, diesmal auf der großen Bühne, wurde wieder herzhaft gelacht und, diesmal zu viert auf der Bühne, auch erstaunlich viel Musik gemacht. Neben Ballycotton, Horch und Poeta Magica gab es auch an diesem Tag viel Kleinkunst auf den vielen Bühnen zu sehen. Auf dem Markt zeigte der Eisenhans, dass er mit bloßen Händen ein Hufeisen verbiegen und zehn Kinder schweben lassen kann. Auf der Theaterbühne verzauberte Beatrice Baumann mit ihrer Kontaktjonglage die Zuschauer und immer wieder war sie als Stelzenläuferin auf dem Markt unterwegs.

Besten Irish Folk gab es am Nachmittag von Cara, die ihr 15-jähriges Bestehen auf dem Festival Mediaval feierten. In der prallen Sonne, aber trotzdem bestens gelaunt und voller Spielfreude gaben sie ein tolles Konzert. Am Abend sollte es noch eine „kleine“ Fortsetzung geben, denn Gudrun Walther und Jürgen Treitz von Cara gaben im Literaturzelt mit Geige, Akkordeon und Gitarre ein ruhiges Konzert zum Abschalten und Nachdenken.

Ob man am Samstag von nur einem Headliner sprechen kann, wage ich zu bezweifeln. Ab 18:30 Uhr reihte sich ein Highlight an das nächste. Zuerst spielten Schandmaul ihr Akustik-Set aus älteren und neuen Liedern. Auf der Bühne hatten sie eine Bar aufgebaut und sichten sich gleich zu Beginn des Konzertes vier Zuschauer, die das ganze Konzert an der Bar auf der Bühne bei einem Getränk erleben durften.
Im Anschluss direkt Versengold, die definitiv die größere Bühne verdient hätten. Und auch das Publikum hätte etwas mehr Platz gehabt, denn gefühlt waren alle gekommen, um sich Versengold anzusehen. Und keiner wurde enttäuscht, denn wenn die Band Spaß hat, dann hat auch das Publikum Lust zu feiern; spätestens als die Weltkugel über das Publikum flog und der Bassist einen Moonwalk hinlegte.

Das Festival Mediaval hatte in diesem Jahr keine Mühen gescheut und top Künstler engagiert. So auch die Größen Alan Stivell und Carlos Núnez, die sich die Spielzeit teilten und ein „Celtic-Power-Concert spielten“. Alan Stivell, Meister der keltischen Harfe und Carlos Núnez, Meister der Gaita, lockten neben dem Publikum auch Mitmusiker an, die genauso glücklich waren ihre Idole live zu sehen. Für sie selbst sicher der Höhepunkt als sie zu ihnen auf die Bühne durften.
In der Goldbergbucht war zur gleichen Zeit ebenfalls die Hölle los. Die Niederländer „Pyrates“ feierten in der vollen Bucht eine wilde Party und genossen Cocktails aus der Kokosnuss. Beim nächsten Mal hätten sie eine größere Bühne definitiv verdient.

Sonntag. Warum startet der vierte und letzte Festivaltag immer so früh? Alle waren sich einig, dass eine Stunde später auch gut gewesen wäre, doch trotzdem waren pünktlich zum Start von Triakel die Fans an der Burgbühne versammelt. Den ruhigen schwedischen und manchmal sehr düsteren Geschichten, die Triakel am frühen Sonntagmorgen auf die Bühne brachten, kann man bestens im Sitzen oder beim ersten Kaffee genießen.

Oben gaben die Griechen von Daemonia Nymphe ihr Bestes. Die maskierten Sängerinnen ließen elfengleichen Gesang ertönen, während um sie herum die Tänzerinnen ausdrucksstark mit Tüchern, Feuerfächern oder Seilen über die Bühne wirbelten. Definitiv ein interessantes Konzert, das allerdings am Abend noch besser gewirkt hätte.

Dandelion Wine betraten am Sonntag bereits zum dritten Mal die Bühnen des Festival Mediaval und waren auch diesmal voller Spielfreude dabei. Sängerin Naomi, die seit dem Mediaval 2013 immer noch die blaue Haarfarbe trägt, für die das Publikum abgestimmt hatte, bedankte sich bei Markus van Langen. Dieser hatte der Band fast die gesamten Instrumente geliehen, da die eigenen kurz vorher geraubt wurden. Angemerkt hat man es ihnen nicht, dass die Instrumente nicht die Vertrauten waren.

Wenn das Festival Mediaval eins schafft, dann ist es besondere Musiker und Künstler zu gewinnen. Zum zweiten Mal hat das FM-Team es geschafft die schwedische Band Garmarna für das einzige Konzert in Deutschland 2018 zu holen. Spielten sie beim letzten Auftritt noch alte Lieder, so gab es diesmal einen Mix aus dem neuesten Album „6“ und alten Klassikern. Highlight des Konzerts: Sängerin Emma lässt beim Lied „Herr Mannelig“ das Publikum alleine die letzte Strophe singen, als sie merkt, dass alle Textsicher sind. Sichtlich ergriffen verabschieden sich Garmarna danach, um 2019 hoffentlich mit einem neuen Album wieder auf Tour zu gehen.

Irish Folk in ihrer besten Form gab es danach auf der Burgbühne bei Fiddlers Green inklusive Circle Pit und Wall of Folk. Direkt nebenan gab es die Fortsetzung der Schlacht um die Goldbergbucht. In dieser kämpften die Wikinger gegen untote Schotten und Orks um ein Artefakt, das stark nach zwei Kokosnüssen aussah. Mächtige Kanonenschüsse und ein Katapult kämpften gegen das Fußvolk, doch am Ende gingen die Wikinger als Sieger hervor.

Als Ausklang des 11. Festival Mediaval gaben Schandmaul ihr zweites, diesmal rockiges Konzert. Ein letztes Mal füllte sich der Platz vor der Schlossbühne, bevor alle mit einem weinenden und einem lachenden Auge den Heimweg antraten. Das Lineup führ 2019 steht in Teilen bereits und verspricht nur neue Programmpunkte. Wir sind gespannt was das Team des Festival Mediaval beim nächsten Mal aus dem Hut zaubert und freuen uns bereits auf ein Wiedersehen!

https://www.festival-mediaval.com/

Tanzt! 2014

Als echte Erfolgsstory erweist sich das Tanzt! Festival seit seiner ersten Ausgabe im Jahre 2007 in Rosenheim. Jahr für Jahr kommen mehr Besucher und in diesem Jahr gab es mit über 1100 Gästen im Backstage einen neuen Besucherrekord. Ganz überraschend ist das aber nicht, denn neben einem klasse Line -Up zu einem sensationell fairen Eintrittspreis hat sich wohl längst herumgesprochen, dass Michael Sackermann und seine Helfer mit dem Festival sich auch etwas abheben wollen, von den anderen drum herum. Man will auch einmal nicht so bekannten Bands eine Plattform bieten, Beispiele dafür im diesjährigen Line Up sind die Italiener Furor Gallico und Dalriada mit der Fajkusz Band aus Ungarn, die man allerdings beide auch schon einmal bewundern konnte. Und so können die Zuschauer sich wirklich darauf verlassen, dass es etwas zu entdecken gibt und das Festival ein wahrlich breites musikalisches Spektrum bietet, auch wenn wie jedes Jahr die Liebe zum Metal sich schon im Line Up wiederfindet. Untrennbar ist die Geschichte des Tanzt! auch mit der Band Vroudenspil verbunden, Namensgeber, seit der ersten Ausgabe dabei und immer ein Headliner in ihrem Wohnzimmer. Und so darf man sich schon heute sicher sein, dass das wohl beste Vroudenspil Konzert des Jahres 2015 wieder beim Tanzt! stattfinden wird. Und wenn sich all das was Michael Sackermann so für die Zukunft geplant hat auch realisieren lässt, dürfen sich die Besucher auch in den nächsten Jahren noch auf Besonderes freuen und wie 2014 auch im Jahre 2015 auf ein Festival, das in jedem Festivalplan stehen muss.

Narrator

Nun aber zum Tanzt! 2014 und zu Narrator aus Schweinfurt, die zuletzt beim Festival Mediaval 2014 im Rahmen des Wettbewerbs um den goldenen Zwerg zu hören waren. Und so gut wie sie in Selb angekommen sind, so positiv war auch der Eindruck beim Tanzt! So erzählen sie auf der Bühne von Kreaturen und Kriegern, wie auch der Titel ihrer ersten CD lautet. Nicht ohne dem benachbarten oberfränkischen Bamberg mit der launigen Bemerkung „Schrein des Grauens“ einen Song zu widmen.
Als Folk Metal Band geht es natürlich gleich zum Anfang auf der Bühne kräftig ab, da man aber auch nie Melodie und Harmonie in den Songs außer Acht lässt macht der Heavy Metal Mix mit Flöte und Dudelsack wirklich Spaß, auch wenn definitiv der Metal über den Folk siegt. Und so dürften sich besonders die Sabaton-T-Shirtträger im Publikum über die Auftaktband gefreut haben, die neben dem bereits erwähnten mit Songs wie Luna, Dein Reich, Frei wie die Friesen, den wohl stärksten Song For the Golden Throne, Stunde der Wölfe und einer Kurzversion von Blutgericht sicher viele neue Fans dazugewonnen hat. Sicher auch weil man die Lieder nicht einfach runter spielt sondern gerade Sänger Julian die Interaktion mit dem Publikum beherrscht. Ein sehr gelungener und vielversprechender Auftakt des Festivals.

Furor Gallico

Bereits beim ersten Auftritt von Furor Gallico 2012 beim Tanzt! haben die mit blauen Strichen im Gesicht geschminkten Musiker aus dem italienischen Mailand beim Publikum einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Der hat sich nach dem Auftritt 2014 nicht nur noch mehr verstärkt, auch bei jenen die die Italiener erstmals gesehen haben, wird man neue Fans gewonnen haben. Das sind aber sicher alles Fans eines härteren Musikstils, denn ganz nach der Devise „Nur die harten kommen in den Garten“ lassen es die Italiener ganz schön krachen. Bei ihrem Celtic Folk Metal wird der Folk ziemlich klein und der Metal ziemlich groß geschrieben. Vielleicht ist dies auch ein Grund warum man die kleine Harfinistin der Band Elisabetta Rossi ziemlich abseits im Dunkeln der Bühne plaziert hat (man könnte auch sagen deplaziert), denn romantische Harfenklänge sind nicht zu hören. Dafür aber umso mehr Sänger Davide Cicalese, der sich wahrlich die Stimme aus dem Hals singt/brüllt. Man muss echt Angst haben, dass er nach dem energiegeladenen Auftritt danach überhaupt noch Pieps sagen kann. Immerhin kommt er mit seinen Gegrowle, Gebrüll und Geschrei den Kriegsschreien der Kelten wohl schon recht nah. Und so kann sich auch jemand, der damit recht wenig anfangen kann zumindest am wilden Treiben auf der Bühne zu Songs wie den Opener Cathubodva, The Gods have Returned oder to the End erfreuen. Oder als echte Herausforderung versuchen, die Texte zu verstehen, wobei hier neben Englischkenntnissen auch Italienisch hilft, denn wie z.B im Song La Caccia Morta gibt es auch Muttersprachliches in der 9 Song umfassenden Seltlist zu hören. Und wer wegen des ohrenbetäubenden Lärms ganz wie die Musiker im Gesicht blau anlief hatte genau jetzt Gelegenheit sich etwas zum Essen oder trinken zu holen oder zu einer Raucherpause ins Freie zu flüchten, was aber die wenigsten wirklich taten.

Mr. Hurley und die Pulveraffen

Richtig stark sein mussten beim nächsten Act des Tages die Metal-Fans im Publikum. Mr. Hurley und die Pulveraffen sind das schönste Kontrastprogramm zu Furor Gallico, was man sich als Konzertbesucher wünschen kann. Erholung für die zuvor durch die Lautstärke geschundenen Ohren, man könnte auch sagen E-Automotor folgt auf Formel 1 Motor. Denn bei den Pulveraffen wird die akustische Musik groß geschrieben. Da gibt’s keine E-Gitarren, kein Geschrei und Gegrowle. Dafür gibt’s ne fette Mitmach-Piratenparty und die Publikumsmeute wird ruck zuck als Piratenmannschaft rekrutiert und zum Mitmachen aktiviert. Mitsingen ist Pflicht (ob schön oder nicht ist egal), Arschwackeln erwünscht und Brustschütteln erfreulich, nicht nur für die Band sondern auch die Männer im Publikum, die gerade bei letzteren einen echten Nachteil hatten. Leider hatte man diesmal Deutschland Achterdeck Vorturnerin Nummer 1 Mrs. Ivy Cox in der Kajüte in Osnabrück lassen müssen (vergessen?) und so waren die 3 Brüder Mr. Hurley, Buckteeth Bannock und der einäugige Morgan ganz auf sich allein gestellt. Dachte man, aber schon beim Auftakt Geißel der See konnte man sich auf die Landratten im Backstage verlassen. Spätestens bei „komm zur Marine“ kochte die Stimmung so richtig hoch, beim Plankentanz war alles voll dabei und bei Ach Ja?! flogen zwischen Band und Publikumsmeute die verbalen Fetzen. Und als man sehr zur Freude des Publikums den Schrumpfkopf besungen und das Kultlied der Band Blau wie das Meer anstimmte wurde auch dem letzten klar, dass man auch als E-Auto sich selbst vor einem Formel 1 Motor nicht verstecken muss. Welch ein Auftritt, welch eine Stimmung, welch coole Band, diese 3 Meeres-Daltons aus Osnabrück. Schwer vorstellbar, dass man es mal nicht schafft, die Menge mitzureisen, aber auch dies ist ihnen tatsächlich schon einmal passiert, bei einem Auftritt vor Heino, dessen Publikum konnte im Gegensatz zum Tanzt! Publikum den Treiben auf der Bühne wenig abgewinnen und hatten auch keine Lust sich von Luv nach Lee zu bewegen. München dafür umso mehr, egal ob in Nordbayern beim Festival Mediaval, in der Mitte Bayerns beim Feuertanz oder jetzt im Süden beim Tanzt!, die Bayern lieben ihre Pulveraffen und das völlig zurecht.

Nachtgeschrei

Mit Nachtgeschrei folgte gleich das nächste Highlight des Tages. Die Frankfurter Band ist immer einen Besuch wert und hat mit neuem Sänger Martin Le Mar, der aber auch schon seit 2 Jahren dabei ist eher noch gewonnen. Man ist jedesmal aufs neue fasziniert von seiner Leidenschaft und stimmlichen Urgewalt und auch die Rampensau zu geben schafft er problemlos.

Er hat auf der Bühne alle Zügel in der Hand und kann sich auf seine großartigen Mitmusiker voll verlassen. Und so ist auch dieser Auftritt mit den ersten 5 Songs Sirene, An mein Ende, Geister, Der Ruf und Niob schon sehr überzeugend. Mit Na Sdorowje und Meister setzte man dann noch eins drauf. Und still war das Publikum auch bei Windstill, dem letzten Song des Sets keineswegs. Ganz im Gegenteil, Nachtgeschrei hatten auch in Bayern ein Heimspiel, die Folkmetal- Mittelalterrockmischung machte auch dem Tanzt! Publikum mächtig Spaß und die Band ist für jedes Festival Line Up ein Gewinn. Leider muss man Ende des Jahres Drehleier und Quetschenmann Joe ziehen lassen, den es ans Ende der Welt zieht und der sowohl musikalisch, wie auch mit seiner Bühnenpräsenz eine Lücke hinterlassen wird, vom Menschlichen ganz zu schweigen, was letztlich nur die Band beurteilen kann. Und so hatte das Tanzt! Publikum eines seiner letzten Auftritte miterleben dürfen, aber man kann absolut sicher sein, dass auch daran die Band nicht zerbricht, sondern 2015 mit neuen Plänen, neuer CD und einem neuen Musiker/in genauso beeindruckend ihr Publikum fesseln kann, wie beim Tanzt! In diesem Jahr.
Einen Vorgeschmack gab schon einmal der neue Song „Das Nichts“, der großartig ankam und mächtig Lust auf die neue CD machte.

Dalriada und Fajkusz

Dalriada kennt man als Tanzt! Besucher vom letzten Jahr. Die Ungarn haben sich diesmal Verstärkung mitgebracht, die Landsleute der Fajkusz Band die mit ihren Streichinstrumenten gegen die Macht von Schlagzeug und Gitarre aber auf ziemlich verlorenen Posten standen. Wer also gedacht hat, dass es in diesem Jahr deutlich folkiger und entspannter zugehen würde, der sah sich schnell eines besseren belehrt. So sieht also die ungarische Version einer Synthese von ungarischem Folk mit Metal aus, die in Ungarn Dalriada zu guten Chartplazierungen und fast Superstarstatus gebracht hat. Sicher auch weil sie live richtig Gas geben und mit der weiblichen Stimme Laura Binder ein Energiebündel am Start haben, das mit ihren fliegenden Haaren und viel Action es perfekt versteht das Publikum mitzunehmen. Und das ist in München mit den rein ungarisch gesungenen Songs nicht ganz so einfach. Doch mit Unterstützung von Sänger Andras Ficzek klappt das ganz gut, wobei man auch die deutschen Ansagen hier sehr positiv herausstellen muss. Eigentlich schade, dass sich die Band 2013 nicht für den Eurovision Song Contest im ungarischen Vorentscheid durchsetzen konnte, die metaltypisch lauten Ungarn hätten der etwas spießigen Veranstaltung sicher richtig gut getan.
Und das sicher bei einem weit besseren Bühnenlicht, als ihnen der Backstage Lichtmann an diesem Abend gönnte. Und so litt der Auftritt der Ungarn sowohl daran, wie auch, dass die Mischung zwischen Dalriada und Fajkusz einfach nicht so recht zünden wollte und der Auftritt deutlich weniger überzeugend, als 2013 ausfiel.

Vroudenspil

Für die Vroudenspil-Fans unter den Tanzt! Besuchern war das Vroudenspil Konzert der klare Höhepunkt des Tages, kein Wunder sind die Tanzt!-Hausband und ihr Freibeuter-Folk auch die perfekte Stimmungsmugge um jede mehr oder weniger feuchtfröhlichen Party musikalisch zu bereichern und jedem noch so tanzfaulen Gesellen den Stock aus dem Po zu ziehen. Ein Spruch dem man ja gerne Musikern die in der Klassik verwurzelt sind, nachsagt. Und mit Zora hat man genau so ein mysteriöses Wesen dazubekommen, das sich inzwischen neben der E-Musik auch mal in der U-Musik versucht. Und die jegliches Stock-Vorurteil Lügen straft. Sie ist ein echter Gewinn für die Meute und das nicht nur musikalisch. Auch als Hingucker für die Männerwelt ist sowohl die linke, wie auch rechte Seite der Bühne wieder bestens besetzt und dazwischen dürfen sich dann die Jungs austoben. Es wird wirklich Zeit, dass man auf der Bandeigenen Homepage endlich auch Zora als vollwertiges Mitglied vorstellt, vorausgesetzt man findet endlich das Rumfass, in das sich der Webmaster verkrochen hat, wieder. Und nachdem zumindest optisch auch die diversen körperlichen und sonstigen Schäden einiger Bandmitglieder, wie z.B. eine am Stock (neumodisch Krücke genannt) gehende Phyra scheinbar der Vergangenheit angehören, waren die Bedingungen bestens um vor den versammelten ehemaligen Musikerkollegen, Fans, Freunden und Familienangehörigen eine Party zu feiern die sich gewaschen hat. Und das Tanzt! Publikum ließ sich gerne kapern, feierte stimmgewaltig und sang und gröhlte sich durchs Programm, das mit Songs wie Tanzt! auch genug Gelegenheiten dazu bot.

Dahoam ist Dahoam und analog der seit 2007 ausgestrahlten gleichnamigen Erfolgsserie des Bayererischen Rundfunks wird es nach solch furiosen Auftritten wie diesem auch in der Zukunft jeder Headliner nach Vroudenspil schwer haben und die Münchner im Line Up des Tanzt! auch die nächsten 100 Jahre einen Platz haben müssen. Chapeu.

Letzte Instanz

Kein leichtes Unterfangen war es nach einem ganzen Tag warten im Backstage um 23.00 nach einem furiosem Vroudenspil-Auftritt die Menge erneut mitzunehmen. Schwer fiel das Holly und Co trotzdem nicht. Auch wenn die Brachial Romantik der Band weit von der Feier-, Trink- und Partymugge weg ist, die sich der eine oder andere Besucher als Headliner gewünscht hätte. Das Leben besteht einfach nicht nur aus Party und so war es wirklich wohltuend, dass man auch einmal verbal nachdenklichere Töne anschlug. Beeindruckend war auch, mit welcher Leidenschaft die Bandmitglieder zu Werke gingen und wirklich alles gaben, wie Holly am Ende auch betonte. Eine Leidenschaft, die auch hätte ganz dumm ausgehen können, als der Sänger auf dem Gitter stehend aus dem Gleichgewicht kam und ein aufmerksamer Security beim Absturz glücklicherweise schlimmeres verhinderte. Was Holly aber nicht daran hinderte gleich wieder das wackelige Gitter hochzuklettern und weiter zu singen.
Besonders bemerkenswert neben der Leidenschaft der Band war auch das Bühnenlicht. Und so rieben sich nach fast 6 Stunden nicht wenige die Augen, wieso dem Backstage auf einmal ein Licht aufgegangen ist. Das war allerdings der alleinige Verdienst eines Bandeigenen motivierten Lichtmannes, der seinem Kollegen und dem Publikum eindrucksvoll vorführte, wie eine gute Lichtshow ausschauen kann und dass dadurch das Live-Musikerlebnis noch viel schöner wird. Es macht einfach auch Spaß einmal die Musiker, sowie Mimik und Gestik zu sehen und dies nicht nur in Reihe eins, was z.B, beim Auftritt der Pulveraffen selbst da kaum möglich war. Trotzdem bleibt festzustellen, dass das Licht des Bachstage- Lichtmannes geringfügig besser als 2013 war, was aber nicht zwangsläufig als Lob für diesen verstanden werden soll.
Dererlei Probleme sind der Letzten Instanz fremd, sie werden immer bestens in Szene gesetzt und so ist nicht nur musikalisch sondern auch optisch jeder der Bandmitglieder ein essentieller Bestandteil einer Show, die dem Publikum und der Band sichtlich Spaß machte und einen würdigen Abschluss eines tollen Festivaltages darstellte. Und so kann man sich schon jetzt auf 2015 freuen, dann vermutlich in einer neuen Location und vielleicht auch mit besererer Bühnenbeleuchtung, auf die die Veranstalter des Tanzt! ja leider keinen Einfluss haben. Umso mehr auf die Gestaltung des Lineup, und das wird auch 2015 sicher hochkarätig sein und schon jetzt den Kauf der Early Bird Tickets zum Schnäppchenpreis rechtfertigen.

Bernd Sonntag