Wacken Winter Nights 2019

Das Lineup der Wacken Winter Nights ist seit Anfang Dezember komplett. Und damit sind auch schon 90 % der 3-Tages-Tickets vergriffen. Wer also noch eine Chance haben will das ganze Festival in Wacken zu verbringen und Saltatio Mortis, Eluveitie, Korpiklaani und Faun erleben möchte, der sollte schnell sein und bei Metaltix sein Ticket kaufen.

Das 3-Tages-Ticket kostet 89 €, zwei Tage gibt es für 65 €. Für alle, die ein Festival ohne Campen nicht aushalten, stehen auch Campingplätze zur Verfügung.

Das „Best New Festival“ 2017 fährt in diesem Jahr mit vielen bekannten Größen der Metal- und Folkszene auf. Neben den Headlinern Saltatio Mortis, Korpiklaani und Faun sind auch die erfolgreichen Newcomer Forgotten North dabei. Ein ganz besonderes Erlebnis verspricht Heilung zu werden, die auf der Bühne eher ein Ritual als ein Konzert geben. Wir freuen und besonders auf die dänischen Folkmetaller Huldre, die nach dem Auftritt sicherlich mehr Fans haben werden.

Wacken Winter Nights III
22. – 24. Februar 2019
mit: Apocalypse Orchestra, Arkona, Bannkreis, Cemican, Comes Vagantes, Dragol, Die Pressgëng, Duo Hyttis, Eluveitie, Ereb Altor, Faun, Feuerschwanz, Forgotten North, Grimner, Haggefugg, Harpyie, Heilung, Helsott, Holly Loose, Huldre, Incantatem, Korpiklaani, MacCabe & KaNaka, Moonsorrow, Saltatio Mortis, Skiltron, The Dread Crew of Oddwood, The O’reillys and the Paddyhats, Trollfest, Trollfaust, Turisas, Skaldenmet, Serenity, Vogelfrey und vielen mehr!Wacken Winter Nights 2019 Lineup

Pagan Journey Tour – Cesair und Waldkauz

Im März gehen die Epic Folker Cesair und die Pagan Folker Waldkauz gemeinsam auf eine Mini-Tour. Zwei Termine sind geplant und versprechen einen epischen Abend voller guter Musik.

Am 23. März 2019 geht in die Niederlande, genauer gesagt nach Arnheim ins Willemeen. Im Vorverkauf kosten die Karten 10 €.

Eine Woche später am 30. März 2019 gibt es den Gegenbesuch in Hildesheim in der Kulturfabrik Lösecke. Ticketpreise werden noch bekannt gegeben.

Mehr Infos auf www.wald-kauz.de

Ursprünge

Wie Ihr in der Seitenleiste sehen könnt, haben wir zurückgehend bis ins Jahr 2006 viele Inhalte aus dem vorhergehenden Portal übernehmen können. Überwiegend handelt es sich dabei um Texte in Form von Rezensionen und Interviews. Es wird uns wohl sobald nicht gelingen, auch alle Galerien hier verfügbar zu machen. Allerdings gibt es noch ein Archiv, welches wir schon in der vorangegangenen Webpräsenz verlinkt hatten. Es sind darin Fotos aus den Jahren 2003 – 2005 enthalten. Diese möchten wir Euch nicht vorenthalten und wer vielleicht damals den einen oder anderen Event besuchten konnte, hat HIER die Möglichkeit, ein wenig in Erinnerungen zu schwelgen oder einfach die Ursprünge von Jarwinbenadar.de zu ergründen.

Das Team von Jarwinbenadar wünscht Euch jedenfalls viel Freude dabei.

Faun Best of XV-Tour, Wuppertal, den 2.11.18

15 Jahre Faun – es ist ein langer Zeitabschnitt, auf den die Urgesteine des Pagan Folks in diesem Jahr zurückblicken. Nachdem sie ihre Fans aus diesem Anlass bereits im vergangenen Winter mit einem üppigen Best Of-Album beschenkten, steht dieser Tage die dazu passende Jubiläumstour auf dem Programm. Im Rahmen dieser Konzertreise machten sie am 2. November auch wieder einmal Halt in der historischen Stadthalle in Wuppertal.

Das bestuhlte Konzert war bereits im Vorfeld so gut wie ausverkauft. So tummelten sich dann auch schon lange vor Einlass zahlreiche Besucher im großzügigen Foyer des prachtvollen Gebäudes und warteten voller Vorfreude auf den Beginn des Auftritts.

Als es dann endlich so weit war, verdeckte zunächst ein durchscheinender Vorhang den direkten Blick auf die Band und sorgte damit für faszinierende Schattenspiele. Als der Vorhang dann nach zwei Stücken endlich gelüftet wurde, gab es im Publikum kein Halten mehr. Faun wurden unter riesigem Jubel begrüßt und dem Spektakel stand nichts mehr im Weg.

Im Vorfeld der Tour hatten die sechs Faune Großes versprochen: die Highlights aus 15 Jahren Bandgeschichte, eine spektakuläre Bühnenshow und illustre Gäste. Entsprechend hoch waren die Erwartungen, welche die Band jedoch ohne Probleme zu erfüllen vermochte. Besonders Fans der ersten Stunde und solche, die schon immer mal einen Einblick in die Anfänge der Bandgeschichte bekommen wollten, kamen an diesem Abend voll auf ihre Kosten. Faun gaben Lieder zum Besten, die es schon seit vielen Jahren nicht mehr live zu hören gegeben hatte. Neben Klassikern wie „Loibere Risen“ oder „Egil Saga“ hatte es mit „Des Wassermanns Weib“ sogar ein Stück aus dem 2002er Debütalbum „Zaubersprüche“ in das Programm geschafft.

Auch ein von vielen Fans lange sehnlichst gehüteter Traum ging an diesem Abend in Erfüllung, als Lisa Pawelke, die erste Sängerin, welche die Band bereits 2008 verlassen hatte, als Gast die Bühne betrat und zu einigen Stücken mit ihrer beeindruckenden Stimme beitrug. Doch auch Versengold-Geiger Flo Janoske machte bei Stücken wie „Wind & Geige“ eine gute Figur auf der Bühne und heizte dem Publikum ordentlich ein. Außerdem war auch wieder Tänzerin Yulya „Ayuna“ Kholeva mit von der Partie, welche die Band bereits auf der Luna-Tour 2015 begleitet hatte und auch dieses Mal wieder einige wunderschöne Auftritte hatte.

Bei so vielen tollen Momenten hielt es das Publikum natürlich nicht lange auf ihren Stühlen. Überall konnte man neben den Stuhlreihen tanzende Menschen beobachten, und auch der Applaus ging gegen Ende zunehmend in Standing Ovations über. Entsprechend ließen sich Faun auch mit den Zugaben nicht lange bitten und präsentierten den Besuchern zum Abschied noch ein paar ganz besondere Stücke. Erstmals seit langen Jahren konnte man so das „Tagelied“ wieder live hören und auch „Tinta“, eine der wohl schönsten Balladen der Band, gab es zur Feier des Jubiläums wieder mit der ursprünglichen Sängerin Lisa zu hören.

Ganz zum Schluss wurde es dann noch einmal richtig andächtig: als Finale hatte die Band „Das Tor“ gewählt. Während man die Musiker selbst dabei erneut nur als Schemen hinter dem Vorhang wahrnahm, wurde eben dieser Vorhang für das Publikum zur Leinwand. Ein Film mit malerischen Naturaufnahmen untermalte das ruhige Stück auf hervorragende Weise und sorgte zum Abschluss noch einmal für eine ganz besondere Atmosphäre. Fast wähnte man sich im Kino, als es danach sogar noch einen liebevollen Abspann gab. Und ganz wie das nach dem Genuss eines besonders schönen Filmes im Kino ist, wollte man auch nach diesem herrlichen Konzert am liebsten gar nicht aufstehen und sich somit eingestehen, dass es vorbei ist.

Wieder einmal haben es Faun an diesem Abend in Wuppertal geschafft, ihren Fans ein ganz besonderes Konzerterlebnis zu bereiten. Möge es mindestens noch einmal 15 Jahre so weitergehen!

Victoria Eckwerth

Fairytale

Wer dieser Tage draußen in der Natur Spazieren geht, kann es nicht mehr

übersehen: Die Vögel sammeln sich für ihre Reise in den Süden, die Blätter an den Bäumen beginnen sich bunt zu verfärben. Der Herbst hat auch nach diesem schier endlos scheinenden Sommer letzten Endes wieder Einzug gehalten. Und nun ist sie da, die perfekte Zeit, um sich dem zweiten Studioalbum der jungen Hannoveraner Band Fairytale zu widmen. Dieses trägt den Titel „Autumn’s Crown“ und hat sich nichts weniger zum Ziel gesetzt als seine Hörer in eine Parallelwelt zu entführen.

Die Reise beginnt gleich mit dem Titeltrack und Opener: ein knisterndes Feuer und das Rauschen des Windes erschaffen die Klangkulisse eines Herbstabends im Wald, während ganz sanft die Musik einsetzt. Besonders der Klang der akustischen Gitarre ist es dabei, welcher die Musik von Fairytale prägt und ihr ihren charakteristischen Klang verleiht, doch auch andere Instrumente wie Geige oder Cello kommen effektvoll zum Einsatz. Und dann ist da natürlich noch der Gesang. Sanft und klar führt die angenehme Stimme von Sängerin Laura Isabel Biastoch die Hörer durch die meisten Stücke. Doch auch Gitarrist und Songwriter Oliver Oppermann weiß gesanglich zu überzeugen, so in den Liedern „Mushroom Foray“ und „Donegal“. Beides sind Eigenkompositionen der Band, sie könnten jedoch auch problemlos als Irish Folk Traditionals durchgehen. Mit „Mando Dance“ hat außerdem noch ein mitreißendes Instrumentalstück seinen Weg auf das Album gefunden.

Doch die Hörer erwartet lange nicht nur Irish Folk auf „Autumn’s Crown“. Fairytale selbst bezeichnen ihre Musik als Mystic Folk, und diese Bezeichnung erweist sich als ziemlich treffend. Oftmals beginnen die Lieder ruhig, manchmal auch melancholisch, doch entwickeln sie sich dann in ganz unterschiedliche Richtungen. So weckt der Gesang bei „Waterfall“ regelrecht urtümliche Assoziationen , während „Moonway“ auf ganzer Linie verträumt daherkommt. Mit „Living In The Wood“ unternehmen Fairytale sogar einen kleinen Ausflug in eher folk-poppige Gefilde und erinnern damit etwas an Faey mit ihrem durch und durch positiven Sound. Überhaupt finden sich immer wieder wunderbar verspielte Passagen in den Stücken, die ganz ausgezeichnet zu den Themen der Lieder passen. Sowohl in den englischen als auch in deutschen Texten werden Fairytale hier nämlich ihrem Bandnamen auf ganzer Linie gerecht, denn ihre Lieder erzählen Geschichten, und diese Geschichten handeln oft von Fabelwesen und mysteriösen Gegebenheiten.

Fairytale ist mit ihrem zweiten Album „Autumn’s Crown“ ein sehr schönes und eigenständiges Werk gelungen. Weiblicher und männlicher Gesang, ruhige und tanzbare Stücke, englische und deutsche Texte – alles passt zusammen und verbindet sich zu einem stimmigen Ganzen. Unbedingt empfehlenswert für alle, die sich für Folk, Mystik und Fantasy begeistern können und bereit sind, sich von der Musik in eine andere, märchenhafte Welt entführen zu lassen.

Victoria Eckwerth

Festival Mediaval XI, 06.-09.09.2018

Vom 6. bis 9. September 2018 lud das bereits 11. Festival Mediaval wieder auf den Goldberg nach Selb ein, um dort ein Wochenende im Mittelalter zu verbringen. Neben einem einzigartigen Programm auf den großen und kleinen Bühnen gibt es auch auf dem Händler und Handwerkermarkt viel zu sehen.

Der Eröffnungstag am Donnerstag startete mit der Begrüßung durch den Veranstalter Bläcky und das gesamte Orga-Team bereits um 15 Uhr. Danach konnte man entweder über den noch überwiegend leeren Markt schländern und die vielen Stände und Lager begutachten oder direkt an der Schlossbühne bleiben und bei der ersten Band des Festivals, Winterstorm, das Haar zu Metalriffs schütteln. Erstes Highlight des Tages: Corvus Corax Fantastical „Der Fluch des Drachen“; eine Mischung aus Lesung und Konzert mit bekannten Gästen wie Katja Moslehner und Ji-In Cho, die mit ihrer Band „And Then She Came“ ebenfalls einen Auftritt auf dem Mediaval hatte.

Neu im Programm war die Latrina Band. Eigentlich sind sie die Freiwilligen, die auf dem Mediaval die Toiletten in Schuss halten. Jedoch hat sich mit den Jahren eine Band gefunden, die entweder vor den Toiletten oder diesmal sogar auf der Bühne, ihre wie sie selbst nennen „Scheißmusik“ zum Besten geben. Klobürsten wurden geschwungen und die kurzweiligen Texte ließen die Zuhörer herzhaft Lachen.

An Abend gaben dann Elfenthal ihr 10-jähriges Jubiläumskonzert und auch einziges Konzert 2018 auf der Burgbühne. Sichtlich glücklich nach 2017 wieder auf dem Festival Mediaval spielen zu können, gab Maite alles und war zwischenzeitlich mehr außer Atem als ihre drei Tänzer/innen.
Wer zu später Stunde noch auf dem Festivalgelände unterwegs war, der konnte sich entweder an eine der Tavernen setzen, in der Goldbergbucht auf dem Floss feiern oder beim Headliner des Donnerstags, Subway to Sally mitsingen.

Da der Freitag musikalisch erst um 14:30 Uhr begann, konnte die Stunde vorher gut genutzt werden, um mal im Literaturzelt vorbeizuschauen. Dort gaben sich die Autoren das ganze Wochenende die Klinke in die Hand und lasen aus ihren neuesten Erscheinungen u.a. Bernhard Hennen und Tommy Krappweis. Auch die Goldbergbucht erwachte zum Leben und so konnten dort Kahira und die Hexe Ariana angesehen werden. Wer lieber kleine Bühnen mag, der konnte dort auch, in kleinem aber feinem Rahmen, sitzend die Konzerte von Triskilian und Dandelion Wine genießen.

Auf dem restlichen Gelände erwachten die Kleinkünstler: Zirkus Meer zeigte eindrucksvolle Akrobatik und baute aus Kästen eine Brücke, Vir Street Theatre zeigte eine Geschichte rund um Untote und natürlich die große Liebe und auf der Theaterbühne brachten Pampatut die Leute zum Lachen (und manchmal musizierten sie auch).
Als Berlinski Beat am frühen Abend auf die Bühne kamen, stand kein Fuß mehr still. Mit viel berliner Schnauze im Stil der 20er Jahre und Balkan Beats hält es niemanden mehr auf den Bänken und so schlängelte sich bald eine lange Polonäse durch das Publikum.

Als dann das mit Spannung erwartete einzige Konzert Omnias in Deutschland starten sollte, öffnete der Himmel seine Pforten. Der Regen war so stark, dass der Beginn des Konzertes nach hinten verschoben wurde, weil es dem Publikum nicht zuzumuten war bei diesem Wetter vor der Bühne stehen zu bleiben. Einige Fans gaben aber trotzdem ihren hart umkämpften Platz nicht auf, während andere sogar unter der Bühne Schutz suchten. Als dann das Omnia-Collective auf die Bühne kam, war das schlechte Wetter vergessen. Mit Gastmusikern aus diversen Bands wie Heilung/Euzen, SeeD, Shireen und Irfan haben Steve und Jenny ein ganz neues Konzept auf die Bühne gebracht. Alte Omnia-Lieder, Schamanismus und vor allem Steve als gehörnte Kreatur standen im Vordergrund und wurden von den Fans gefeiert.

Da das Konzert von Omnia erst später begann überschnitt sich der Auftritt mit dem von Qntal auf der Burgbühne, sodass die Besucher nach und nach auch den Weg wieder nach unten fanden. Feinste elektronische Mittelaltermusik gab es dort auf die Ohren und auch Beatrice Baumann hatte gegen Ende noch einen Gastauftritt.

Headliner am Freitag waren Faun, die den ganzen Platz vor der Schlossbühne füllten und ihren Mix aus alten und neuen Liedern spielten, das Publikum zum Brunftruf animierten und gegen Ende bei „Feuer“ sogar eine Feuershow zündeten.
Um Mitternacht begann das letzte Konzert des Freitags. Auch wenn eigentlich alle nach dem anstrengenden Tag ins Bett wollten, konnte doch niemand Euzen verpassen, die in diesem Jahr nur sehr wenige Konzerte gegeben haben. Die Zuschauer wurden belohnt mit einem großartigen Konzert und außergewöhnlichen Lichtshow und waren froh, doch noch geblieben zu sein.

Der Samstag konnte wieder ganz entspannt begonnen werden. Bei bestem Wetter im Sonnenschein schlendert es sich bestens über den Markt, lauscht der Musik von PurPur oder hört Astrid Rauner bei der Vorstellung der „Wodan-Saga“ zu. Der Drache Fangdorn war auch noch etwas schläfrig, doch der „besonders gutaussehende“ Faun und die Elfen schafften es ihn zu wecken und das Versteckt des Elfenschatzes zu erfahren. Bei Pampatut, diesmal auf der großen Bühne, wurde wieder herzhaft gelacht und, diesmal zu viert auf der Bühne, auch erstaunlich viel Musik gemacht. Neben Ballycotton, Horch und Poeta Magica gab es auch an diesem Tag viel Kleinkunst auf den vielen Bühnen zu sehen. Auf dem Markt zeigte der Eisenhans, dass er mit bloßen Händen ein Hufeisen verbiegen und zehn Kinder schweben lassen kann. Auf der Theaterbühne verzauberte Beatrice Baumann mit ihrer Kontaktjonglage die Zuschauer und immer wieder war sie als Stelzenläuferin auf dem Markt unterwegs.

Besten Irish Folk gab es am Nachmittag von Cara, die ihr 15-jähriges Bestehen auf dem Festival Mediaval feierten. In der prallen Sonne, aber trotzdem bestens gelaunt und voller Spielfreude gaben sie ein tolles Konzert. Am Abend sollte es noch eine „kleine“ Fortsetzung geben, denn Gudrun Walther und Jürgen Treitz von Cara gaben im Literaturzelt mit Geige, Akkordeon und Gitarre ein ruhiges Konzert zum Abschalten und Nachdenken.

Ob man am Samstag von nur einem Headliner sprechen kann, wage ich zu bezweifeln. Ab 18:30 Uhr reihte sich ein Highlight an das nächste. Zuerst spielten Schandmaul ihr Akustik-Set aus älteren und neuen Liedern. Auf der Bühne hatten sie eine Bar aufgebaut und sichten sich gleich zu Beginn des Konzertes vier Zuschauer, die das ganze Konzert an der Bar auf der Bühne bei einem Getränk erleben durften.
Im Anschluss direkt Versengold, die definitiv die größere Bühne verdient hätten. Und auch das Publikum hätte etwas mehr Platz gehabt, denn gefühlt waren alle gekommen, um sich Versengold anzusehen. Und keiner wurde enttäuscht, denn wenn die Band Spaß hat, dann hat auch das Publikum Lust zu feiern; spätestens als die Weltkugel über das Publikum flog und der Bassist einen Moonwalk hinlegte.

Das Festival Mediaval hatte in diesem Jahr keine Mühen gescheut und top Künstler engagiert. So auch die Größen Alan Stivell und Carlos Núnez, die sich die Spielzeit teilten und ein „Celtic-Power-Concert spielten“. Alan Stivell, Meister der keltischen Harfe und Carlos Núnez, Meister der Gaita, lockten neben dem Publikum auch Mitmusiker an, die genauso glücklich waren ihre Idole live zu sehen. Für sie selbst sicher der Höhepunkt als sie zu ihnen auf die Bühne durften.
In der Goldbergbucht war zur gleichen Zeit ebenfalls die Hölle los. Die Niederländer „Pyrates“ feierten in der vollen Bucht eine wilde Party und genossen Cocktails aus der Kokosnuss. Beim nächsten Mal hätten sie eine größere Bühne definitiv verdient.

Sonntag. Warum startet der vierte und letzte Festivaltag immer so früh? Alle waren sich einig, dass eine Stunde später auch gut gewesen wäre, doch trotzdem waren pünktlich zum Start von Triakel die Fans an der Burgbühne versammelt. Den ruhigen schwedischen und manchmal sehr düsteren Geschichten, die Triakel am frühen Sonntagmorgen auf die Bühne brachten, kann man bestens im Sitzen oder beim ersten Kaffee genießen.

Oben gaben die Griechen von Daemonia Nymphe ihr Bestes. Die maskierten Sängerinnen ließen elfengleichen Gesang ertönen, während um sie herum die Tänzerinnen ausdrucksstark mit Tüchern, Feuerfächern oder Seilen über die Bühne wirbelten. Definitiv ein interessantes Konzert, das allerdings am Abend noch besser gewirkt hätte.

Dandelion Wine betraten am Sonntag bereits zum dritten Mal die Bühnen des Festival Mediaval und waren auch diesmal voller Spielfreude dabei. Sängerin Naomi, die seit dem Mediaval 2013 immer noch die blaue Haarfarbe trägt, für die das Publikum abgestimmt hatte, bedankte sich bei Markus van Langen. Dieser hatte der Band fast die gesamten Instrumente geliehen, da die eigenen kurz vorher geraubt wurden. Angemerkt hat man es ihnen nicht, dass die Instrumente nicht die Vertrauten waren.

Wenn das Festival Mediaval eins schafft, dann ist es besondere Musiker und Künstler zu gewinnen. Zum zweiten Mal hat das FM-Team es geschafft die schwedische Band Garmarna für das einzige Konzert in Deutschland 2018 zu holen. Spielten sie beim letzten Auftritt noch alte Lieder, so gab es diesmal einen Mix aus dem neuesten Album „6“ und alten Klassikern. Highlight des Konzerts: Sängerin Emma lässt beim Lied „Herr Mannelig“ das Publikum alleine die letzte Strophe singen, als sie merkt, dass alle Textsicher sind. Sichtlich ergriffen verabschieden sich Garmarna danach, um 2019 hoffentlich mit einem neuen Album wieder auf Tour zu gehen.

Irish Folk in ihrer besten Form gab es danach auf der Burgbühne bei Fiddlers Green inklusive Circle Pit und Wall of Folk. Direkt nebenan gab es die Fortsetzung der Schlacht um die Goldbergbucht. In dieser kämpften die Wikinger gegen untote Schotten und Orks um ein Artefakt, das stark nach zwei Kokosnüssen aussah. Mächtige Kanonenschüsse und ein Katapult kämpften gegen das Fußvolk, doch am Ende gingen die Wikinger als Sieger hervor.

Als Ausklang des 11. Festival Mediaval gaben Schandmaul ihr zweites, diesmal rockiges Konzert. Ein letztes Mal füllte sich der Platz vor der Schlossbühne, bevor alle mit einem weinenden und einem lachenden Auge den Heimweg antraten. Das Lineup führ 2019 steht in Teilen bereits und verspricht nur neue Programmpunkte. Wir sind gespannt was das Team des Festival Mediaval beim nächsten Mal aus dem Hut zaubert und freuen uns bereits auf ein Wiedersehen!

https://www.festival-mediaval.com/

Umzug

Nach und nach werden wir den Umzug von der alten Portal Seite hierher vollziehen. Wundert Euch bitte nicht, wenn die Archive an Einträgen zulegen, die vor dem eigentlichen Start unserer WordPress Präsenz liegen.

Wir wollen Euch einige, nicht alle, ausgewählte Galerien und Artikel nicht vorenthalten. Um die Chronologie zu erhalten, werden wir die Beiträge entsprechend zurück datieren. Es kann aber sein, dass Diese trotzdem in „Neueste Beiträge“ angezeigt werden, obwohl sie es nicht sind. 

Wir denken, so ist es am besten. Wer uns also noch nicht kennt, sollte sich ruhig auch mal in den Archiven umsehen.

Wir wünschen Euch viel Spaß dabei.

Euer Jarwinbenadar Team

Corvus Corax „Skál“

Während das ganze Land unter einer Hitzewelle ächzt, lassen es sich die Spielleute von Corvus Corax nicht nehmen, gewohnt fleißig ein neues Album auf den Markt zu bringen. „Skál“ heißt das gute Stück und beschäftigt sich – der Titel lässt es schon erahnen – mit den eher angenehmen Seiten des Lebens. So geht es in vielen der Stücke ums Feiern und Trinken und darum, seine Zeit auf dieser Welt zu genießen.

Nach „Sverker“ und „Gimlie“ bleiben Corvus Corax auch auf ihrem neuen Werk dem nordischen Themenkreis treu. So beschwört gleich das Intro Bilder einer geheimnisvollen nordischen Naturlandschaft vor dem inneren Auge herauf. Raben singen ihr unverwechselbares Lied und der Wind weht geheimnisvoll durch die Bäume, bevor sich, anfangs nur einem Flüstern gleich, die Stimmen der Spielleute aus dem Hintergrund erheben und das Intro langsam in das erste Stück „Yggdrasill“ mit seiner mystischen und meditativen Atmosphäre übergeht. Auch andere Stücke des Albums laden die Hörer klanglich und thematisch wieder in den hohen Norden Europas ein, so zum Beispiel „Hugin & Munin“, bei dem sich die Kolkraben gesangliche Unterstützung von der isländischen Opernsängerin Arndís Halla geholt und ein Stück altnordischen Text aus der Edda vertont haben.

Doch auch eine andere Sprache haben Corvus Corax auf „Skál“ für sich entdeckt. So sind viele der Lieder in deutscher Sprache verfasst, was für die Band eine ganz neue Entwicklung ist. Stücke wie „Hol Bier herbei“ mit seinem eingängigen, gemütlichen Rhythmus oder das fröhliche „Sauf noch ein“ eignen sich so dann auch ganz hervorragend zum Mitsingen, während andere Lieder gleich ganze Geschichten erzählen und zum aufmerksamen Zuhören und Nachdenken anregen. So vertont beispielsweise Gastsängerin Maxi Kerber in „Eine Jungfrau“ die Liebesgeschichte einer jungen Frau, die leider kein gutes Ende findet, während in „Die Rose“ dazu aufgerufen wird, sich seiner eigenen Endlichkeit bewusst zu werden und sein Leben zu genießen, so lange man die Möglichkeit dazu hat.

Aber auch auf ihre Wurzeln besinnen sich Corvus Corax auf dem neuen Album immer wieder. Mit „Pfeifsack“ widmen sie gleich ein ganzes Lied der motivierenden Wirkung, die schnell gespielte Dudelsackmusik noch auf das trägste Tavernenpublikum haben kann und liefern wenig später mit dem Titeltrack „Skál“ auch gleich ein Paradebeispiel für ein solches mitreißendes Dudelsack-Stück. Und mit dem Lied „Her Wirt“ hat auch wieder einmal ein Text aus der Carmina Burana seinen Weg auf eine Veröffentlichung der Band gefunden.

Corvus Corax ist mit ihrem neuen Album „Skál“ einmal wieder ein vielseitiges Werk gelungen, das klar die typische Handschrift der Band trägt. Wie man es von den Königen der Spielleute gewohnt ist, scheuen sie sich jedoch auch diesmal nicht davor, neue Dinge auszuprobieren. Das Experiment, deutsche und nordische Elemente zu verbinden, gelingt dabei ganz hervorragend. Sowohl Freunde zünftiger Mittelaltermarktklänge als auch jene, die sich für den Klang und die Mythen des Nordens begeistern, sind bei dieser Veröffentlichung ganz sicher an der richtigen Adresse.

Victoria Eckwerth

Omnia: Reflexions

2018 wollen Omnia es ruhiger angehen lassen, das hatten sie bereits im Vorfeld verkündet. Doch bevor sie sich diesen Sommer eine wohlverdiente Auszeit vom unermündlichen Touren auf den Festivals dieser Welt gönnen, beglücken sie ihre Fans gerade noch mit einer Theater-Tour durch die Niederlande , und pünktlich zu Ostern auch mit einem neuen Silberling. „Reflexions“ heißt die neue Platte und stellt eine ganz besondere Veröffentlichung dar. Wie der Titel schon vermuten lässt, blicken Omnia hier auf ihre lange und bewegte musikalische Vergangenheit zurück. Das tun sie auf ganz ungewöhnliche Art und Weise mit einem ganz speziellen Remix-Projekt.

Gemeinsam mit Musiker und Produzent Christopher Juul (Heilung, Euzen, Valravn) hat die Band sich ihren kompletten Musikkatalog der vergangenen zehn Jahre vorgenommen. Diverse Stücke aus den sieben in dieser Zeit erschienen Omnia-Alben wurden auseinandergenommen und in komplett anderem Zusammenhang wieder neu zusammengesetzt. Wer die Musik der Band kennt, den erwartet so das eine oder andere Wiedersehen mit altbekannten Stücken in ganz neuem Gewand. Und es ist wirklich überraschend und faszinierend, wie sich auf den ersten Blick scheinbar gänzlich unterschiedliche Stücke wie das gerappte „Dance Until We Die“, „I Don’t Speak Human“ und der Band-Klassiker „Alive!“ so plötzlich zu einem ganz neuen, harmonischen Ganzen verbinden, welches dann den klangvollen Titel „Alive Until We Die“ trägt. So werden auf dem Album stets mindestens zwei , im Falle von „Caveman“ sind es sogar fünf , Omnia-Stücke zu neuen Liedern verwoben. Einzig „Toyz In The Attic“, im Original vom 2010er-Album „Wolf Love“, durfte für sich allein stehen bleiben, erhielt jedoch eine ganz neue Instrumentierung, unter anderem mit Klängen eines Cellos. Dieses neue Arrangement ändert auf faszinierende Weise ganz und gar die Atmosphäre des Songs.

Insgesamt zeichnen sich die Songs auf „Reflexions“ durch einen entspannten und organischen Klang aus. Ganz natürliche Mittel wie Knochen, Steine und Holz sorgen für Beats, in deren meditativen Klängen man sich ganz verlieren kann. Ist man mit den Liedern von Omnia vertraut, kann man sich viele Hördurchgänge darin ergehen, die Fragmente verschiedener Songs in diesen neuen Kreationen zu entdecken.
Selber sagen Omnia von „Reflexions“, dass sich in diesem Werk Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft treffen. Dies ist eine treffende Beschreibung für das, was die Hörer auf dieser ungewöhnlichen Remix-CD erwartet. Omnia verarbeiten hier ihre eigene Vergangenheit mit modernen technischen Mitteln zu etwas ganz Neuem. Das ist spannend und macht großen Spaß beim Hören, weil man so viele neue Aspekte scheinbar altbekannter Stöcke entdecken kann.

Auch das Layout der neuen CD weiß zu überzeugen. Das silbergeprügte Digipack kommt mit ausführlichem Booklet im typischen Omnia-Stil daher. Mit dessen Hilfe lässt sich dann auch nachprüfen, ob man beim Hören wirklich alle Lieder, die hier neu gemischt wurden, richtig erkannt hat.

Omnia zeigen sich auf „Reflexions“ einmal wieder gewohnt experimentierfreudig, bleiben sich dabei jedoch selber treu. So haben sie mit dieser Veröffentlichung dem Begriff des Remix-Albums eine ganz neue Bedeutungsebene hinzugefügt.

Victoria Eckwerth

Faun Best of XV – Deluxe Version

15 Jahre Faun. Als die Band 2002 ihr erstes Album „Zaubersprüche“ rausbrachte, ahnte wohl noch niemand, wo sie sich heute befinden würde. Zwölf Alben, über 1000 Konzerte und eine goldene Schallplatte später, bringen Faun ein Best-of-Album heraus, dass in 70 Minuten die letzten 15 Jahre Revue passieren lassen soll.

Die Deluxe Version beinhaltet 2 CDs, wobei die Erste neuere Lieder enthält, die seit der CD „Von den Elben“ entstanden sind sowie die beiden neuen Lieder „Feuer“ und „An die Geliebte“. Die zweite CD hat mehreren Live-Aufnahmen und eher ältere und neu vertonte Lieder, wie Andro II und Rosmarin XV. Außerdem fällt direkt das schöne Album-Cover von Brian Froud ins Auge.
Beim Lesen der Tracklist stechen natürlich sofort die beiden neuen Lieder ins Auge: Das romantische „An die Geliebte“ und das mystische „Feuer“. Letzteres thematisiert den archaischen Kampf gegen einen bösen Herrscher, der das Land mit List und Gewalt unterdrückt. Zu diesem Lied haben die Faune auch ihr letztes Video aufgenommen. Besonders ist, dass dieses Lied in deutscher und englischer Sprache aufgenommen wurde. Welche Version besser gefällt, kann jeder Hörer selbst entscheiden.
Ebenfalls auf die erste CD haben es die Lieder in Zusammenarbeit mit Santiano (Tanz mit mir) und Micha Rein von In Extremo (Buntes Volk) sowie eine Live-Aufnahme von „Hymne der Nacht“. Auch die Neuaufnahme von Wind und Geige, ein Lied, das sich seit seiner Veröffentlichung 2003 auf dem Album „Licht“ ständig verändert hat, ist hier in seiner neuesten Version zu hören. Wer die ursprüngliche Aufnahme nicht kennt, sollte sie sich unbedingt anhören, um die Veränderungen, die die Band im Laufe der Jahre durchlaufen hat, zu hören.
Auf der zweiten CD geht es mehr in der Zeit zurück. Die Stücke „Andro“, „Rosmarin“ „Tinta“ sind wahre Klassiker bei Konzerten und vor allem „Tinta“ lässt Erinnerungen an alte Zeiten aufkommen, als Faun noch in ihrer Erstbesetzung mit Lisa Pawelke auf der Bühne stand.
Faun haben es sogar geschafft, dass alle Mitglieder von Faun auf dieser Best-of-CD verewigt sind. Lisa Pawelke hört man in „Tinta“ und „Egil Saga“ (Totem 2003), Sandra Elflein ist im Stück „Sigurdlied“ vom „Buch der Balladen“ zu hören und Katja Moslehner ist unter anderem bei „Buntes Volk“ dabei.
Ein Highlight ist auch die Live-Version von „Odin“. Zusammen mit Einar Selvik von Wardruna, der auf der Midgard-Tour dabei war, ist die beeindruckende Live-Version der Sage um Odin und die Runen auf CD gepresst worden. Definitiv die beste Live-Aufnahme der CD, bekommt man beim Zuhören direkt Gänsehaut, sobald Einar zu hören ist.
Ein bisschen schade ist, dass beim Lied „Von den Elben“ die neue hochdeutsche Version gewählt wurde, anstatt die Aufnahme in altdeutscher Sprache („Licht“ 2003). Sind Faun doch dafür bekannt, Lieder in den unterschiedlichsten Sprachen zu vertonen, was zusätzlich zur Musik, die Mystik ausmacht.
Insgesamt ist, vor allem die zweite CD der Deluxe Version, eine kleine Zeitreise in die Bandgeschichte Fauns. Bis auf die erste CD „Zaubersprüche“ sind Lieder jeder Veröffentlichung enthalten und zeigen einerseits die Vielfalt, aber auch die Entwicklung, die Faun in 15 Jahren Bandgeschichte durchlaufen haben. Eine schöne Best-of-CD für alte und neue Fans.

Tracklist Deluxe Edition:

CD 1:
01 Diese kalte Nacht
02 Federkleid
03 Feuer
04 Buntes Volk
05 Tanz mit mir
06 Alba II
07 Sonnenreigen (Lughnasad)
08 An die Geliebte
09 Rabenballade
10 Walpurgisnacht
11 Wind & Geige XV
12 Hörst du die Trommeln
13 Hymne der Nacht

CD 2:
01 Andro II
02 Rosmarin XV
03 Tinta – Live
04 Wenn wir uns wiedersehen
05 Mac Beth
06 Blaue Stunde – Live
07 Hymn To Pan
08 Fire
09 Odin – Live
10 Egil Saga
11 Von den Elben
12 Iduna – Live
13 Sigurdlied

www.faune.de

Reidar Jensen

Im vergangenen November erschien mit „Life Songs“ die neue EP des norwegisch-deutschen Singer/Songwriters Reidar Jensen. In deren vier Liedern präsentiert der in Emsdetten lebende Musiker mit den nordischen Wurzeln wieder sein ganzes musikalisches Können.

Reidar Jensen bezeichnet seine Musik selbst als „Finest Acoustic Poetry“. Dies ist eine Beschreibung, die den vier Stücken auf „Life Songs“ auf ganzer Linie gerecht wird. So wurde bei der Aufnahme der neuen EP großer Wert auf einen  unverföälschten Sound ohne unnötige Effekte gelegt, was man dem fertigen Werk auch anhört. Und Effekte wären hier auch vollkommen Überflüssig gewesen, ist es doch gerade das pure Zusammenspiel von zwei Akustikgitarren – der Musiker erhielt auf dieser EP Unterstützung von dem Gitarristen Markus Daubenspeck – und dem
Gesang Reidar Jensens, welches der Musik ihren ganz eigenen Charakter verleiht.

Die vier Songs der EP sind dabei erfrischend vielseitig und weisen ganz unterschiedliche musikalische Einflüsse aus Folk Rock, Country und auch den ruhigen Tönen der großen amerikanischen Singer/Songwriter auf, ohne dabei jedoch jemals ihre Eigenständigkeit zu verlieren.
So beginnt „Life Songs“ ganz beschwingt mit dem wunderschönen Liebeslied „What You Are“, während die beiden folgenden Stücke „Cold Separation“ sowie „Ways To Lighten Up“ musikalisch deutlich ruhigere und inhaltlich ernstere Töne anklingen lassen. Das letzte Lied schließlich, das extrem eingängige „Pick Up My Hat“, entlässt die Hörerschaft mit dem sehr reizvollen Gedanken, dass es eine Alternative dazu gibt, immer alles Negative an sich heranzulassen – nämlich einfach mal seinen Hut zu nehmen und zu gehen.

Überhaupt merkt man den Liedern von Reidar Jensen an, dass er beim Songwriting ganz wie einige seiner musikalischen Vorbilder wie Dylan und Cohen großen Wert auf die Texte legt. Diese sind nämlich auf „Life Songs“ wie auch schon auf der 2016er-EP „Silent Travelling“ erfreulich vielseitig, kreativ und tiefsinnig. Mal ernst, mal humorvoll erzählt der Musiker Geschichten aus seinem Leben, bei denen er jedoch immer einen positiven Blick auf die Welt behält. Durch den natürlichen Sound und den leicht heiseren, warmen Gesang fällt es auch stets leicht, den Texten zu
folgen, sie rücken fast wie von selbst ganz unaufdringlich ins Zentrum und regen die Hörer zum Nachdenken an.
Mit „Life Songs“ hat Reidar Jensen nun also wieder eine durch und durch sehr hörenswerte EP geschaffen, an der Freunde handgemachter, ruhiger Töne und guter Texte große Freude haben werden. Ganz zu recht konnte der Musiker mit diesem kleinen, aber feinen Stück Musik auch schon einige Erfolge beim UK Songwriting Contest sowie dem Deutschen Rock & Pop Preis feiern. Bei der hohen Qualität der Musik ist davon auszugehen, dass dies auch noch lange nicht die letzten
Erfolge des Musikers sein werden!

Victoria Eckwerth

VOODOMA 2017

VOODOMA – Es ist immer ein langer Weg, bis der ein oder andere Song endgültig steht!
Die Düsseldorfer Band VOODOMA veröffentlichte 2014 ihr letztes Studioalbum „Secret Circle“.
Die vor 15 Jahren gegründete Düsseldorfer Band VOODMA kann bis jetzt auf 2 Studioalben
und vier selbstveröffentlichte Alben („Rebirth“ ( 2011), „The Anti Dogma (2008), „Reign of Revolution“ (2006) und Dimnesion V aus dem Jahr 2004) zurückblicken. Vor drei Jahren erblickte dann ihr Album „The Secret Circle“ die Welt. Nach einer Zeit, die mit Touren und persönlichen Schwierigkeiten gefüllt war, gibt es nun endlich ihr neues Album „Gotland“, auf dem sie ihren Sound, Darkrock mit Gothic und Metal-Einflüssen perfekt in Szene setzen. Da musste ich doch gleich Sänger Michael Thionville ein paar Fragen zum neuen Album stellen.

Hallo Micha tolles Album was ihr da abgeliefert habt. Zwischen eurem letzten Album und „Gotland“ liegen ja drei Jahre. Warum diese lange Wartezeit für die Fans?
Hallo liebe Gisela, beginnen wir mal so… gut Ding will Weile haben oder besser gesagt, alles braucht seine Zeit, wenn es gelingen soll.
Aber um es ein wenig genauer zu beantworten, muss ich doch ein wenig weiter ausholen. Zum einen haben wir nach unserem Album „Secret Circle“ relativ viele Konzerte gespielt und zum anderen auch unser eigenes Festival, das „Blood Moon Fest“ an den Start gebracht, welches auch enorm viel Zeit in Anspruch genommen hat.
Was auch zum Tragen kommt, ist, dass das Songwriting für „Gotland“ dieses Mal komplett aus Mikkös Feder stammt. Dieses begann vor ca. 1,5 Jahren. Auch wollten wir unbedingt ein ausgereiftes Album nachlegen, ohne Kompromisse und Füller auf der Platte. So kam es dann, dass die Produktion doch etwas längere Zeit in Anspruch genommen hat.
Ein ausschlaggebender Punkt waren aber auch meine persönlichen Schicksalsschläge, die ich erst einmal alle verarbeiten musste und immer noch verarbeite. Hier bedanke ich mich zutiefst bei meiner Band und besonders bei Mikk, der mich immer und immer wieder motivierte und weiter an unserem gemeinsamen Ziel gezogen hat! Aus tiefstem Herzen DANKE dafür!!!
Ihr seid ja jetzt mit eurem neuem Album Gotland am Start. Verlief das Songwriting gut? Zusätzlich habe ich gelesen, dass ihr bis an eure Grenzen Gegangen seid. In welcher Hinsicht und steckt vielleicht ein Konzept dahinter?
Eventuell ein Konzept des Lebens???
Wie ich oben schon sagte, stammt das gesamte Songwriting aus einer Hand. Und wie es immer ist, passt dem einen das eine und dem anderen das andere nicht so ganz und umgekehrt. Es ist immer ein langer Weg, bis der ein oder andere Song endgültig steht. Und bei „Gotland“ haben wir an allen Songs so lange geschliffen und gefeilt, bis es nach unserer Meinung perfekt war.
Aber nichtsdestotrotz, verwirrte, verletzte Emotionen kosten Motivation und so viel Kraft. Zeitweise war es enorm anstrengend und ging an die Grenzen. Wie oben gesagt, auch an meine.
Ein Konzept-Album ist es aber nicht geworden, aber wir sind zutiefst glücklich mit dem Endresultat!
Das Album „Gotland verfügt jetzt nicht über absolute Nackenbrecher, sondern ist eher ruhiger ausgefallen. Wie kam es zu dieser Änderung?
Geändert haben wir eher weniger und auch „RUHIGER“ finde ich persönlich nicht unbedingt treffend. Aber ich denke, jeder hört anders. Vielleicht ist „Gotland“ für den einen oder anderen etwas ruhiger. Meiner Meinung nach, strotzt „Gotland“ nur so vor Kraft und Energie.

Mir gefüllt vor allem bei euch die fantastische Mischung aus Gothic, Rock und Metal. Woher nehmt ihr eure Ideen und wo liegen in der Band die Einflüsse?
Vielen Dank erst einmal, aber dies ist wirklich eine gute Frage. Mikk versucht die Songs passend zu meiner Stimme zu komponieren, welches er auch großartig hinbekommt. Und nun bin ich ja auch kein typischer Sänger, der nur in einem Genre zuhause ist. Mikk steht ja eigentlich mehr auf die härtere Gangart und ich eher auf die sanftere, emotionale. So treffen wir uns am Ende in der Mitte und landen dann im Darkrock/Metal. Sehr wahrscheinlich beeinflussen wir uns gegenseitig. 😉
Textlich liegt ihr ja auf der emotionalen Schiene die sich aus Liebe oder Schmerz zusammen setzt. Gibt es noch andere Thematiken in den Songs?
Liebe, Hass, Emotion. Gedanken an die Geschicke der Welt. Das Miteinander, das Aufstehen nach verheerenden Ereignissen. Gedanken über Ungerechtigkeiten dieser Welt. Und, und, und. Ich denke, jeder kann sich mit unseren Songs identifizieren bzw. sich in ihnen wiederfinden. Und eines ist sicher, Themen gehen grade zur heutigen Zeit bestimmt nicht aus.
Ihr habt ja jetzt mit eurem Drummer Wolle ein neues Bandmitglied in den Reihen. Wie kam es zu dem Wechsel.
– Vor nun mehr als anderthalb Jahren haben wir uns von unserem damaligen, langjährigen Drummer Marc getrennt. In Freundschaft wohlgemerkt und im Februar diesen Jahres ebenso auch von unserem Freund und Bassisten Tommy.
Die berühmt berüchtigten ‚musikalischen Differenzen‘ treffen hier auf jeden Fall den Nagel auf den Kopf. Aber so ist das nun mal in diesem Geschäft. Traurig ja, aber es war eine schöne Zeit und daran sollte man zurück denken!
Mit Wolle, der übrigens schon früher einmal Drummer bei uns war, ging der Übergang überraschend und auch sehr schnell von statten und es konnte mit der Produktion und auch live weitergehen. Vielleicht kennst Du ihn noch von den Ruhrpottmetallern INSANIA aus den 90ern.
Mit Pierre haben wir zunächst einen Live-Bassmann an Land ziehen können, der, wie sich schnell herausstellte, genau der Richtige war, um fest in der Band zu bleiben.
Auf dem ersten Video und auch auf dem Song „Ghostlight“ habt ihr euch ja mit Olli Bölke verstärkt. Wer hatte die Idee den Song so zu arrangieren, denn mir persönlich gefallen die Growls von Olli sehr gut und es ist eine Abwechslung.
– Olli von Seelensturm ist über die Jahre hinweg ein sehr guter Freund der Band und mir geworden. Nicht nur, dass er eine sehr geniale Stimme hat, hat er mir ebenso einen Text zum Song „Shine“ einfach mal so geschenkt, als ich überhaupt nicht mehr weiter wusste. Ein wahrer Freund.
Und wer den Song so arrangiert hat? Einmal darfst du raten! Richtig! Allroundtalent Mikk!

Bernemann, von der Thrash-Legende SODOM, hat ja auch einige Gitarrenparts dazu gesteuert. Wie kam diese Kooperation zustande.
– Bernemann von SODOM ist ein enger Freund unseres Drummers, die beiden kennen sich schon ewig und haben früher zusammen gespielt. Ein echt klasse Gitarrist und ein richtig netter Typ!
Beim Song „Shadow“ fiel Mikk einfach kein wirklich passender Solopart ein und so kam das eine zum anderen und wir haben ihn einfach gefragt. Das Resultat dieser Symbiose kann man beim Song Shadow genießen.
Ihr habt ja mit Pride & Joy ein neues Label im R�cken. Was war der Grund für den Wechsel und seid ihr nun zufrieden das ihr den Schritt gemacht habe?
Nach zwei Veröffentlichungen bei Echozone wollten wir uns einfach mal umschauen. Die Welt ist groß und wir wollten einfach mal was Neues versuchen.
Einige, auch schon sehr namhafte Labels haben uns neue Verträge angeboten; verlockend, aber mit Birgitt von Pride & Joy hat dann mal wirklich alles gepasst und wir sind sehr zufrieden mit der Zusammenarbeit.
Wie sieht es denn bei VOODOMA in der nahen und weiteren Zukunft aus?
Gigs, Gigs, Gigs! Wir versuchen so viele Menschen ansprechen zu können, wie es auch nur möglich ist. Eventuell eine kleine Tour im nächsten Jahr, kleine und große Festivals im In- und Ausland. Alles steht in den Startlöchern, dass „Gotland“ auf die Bühnen der Welt getragen wird. Welttournee, das wäre was!
Ich wünsche euch alles Gute und viel Erfolg für die nächste Zeit und hoffentlich sieht man sich bald mal wieder auf einem Konzert.
Wir werden uns bestimmt auch hoffentlich bald mal wieder auf einem Konzert sehen, liebe Gisela!! Vielen Dank für das Interview! Dir auch alles Liebe und Gute!

VOODOMA

VOODOMA – Es ist immer ein langer Weg, bis der ein oder andere Song endgültig steht!
Die Düsseldorfer Band VOODOMA veröffentlichte 2014 ihr letztes Studioalbum „Secret Circle“.
Die vor 15 Jahren gegründete Düsseldorfer Band VOODMA kann bis jetzt auf 2 Studioalben
und vier selbstveröffentlichte Alben („Rebirth“ ( 2011), „The Anti Dogma (2008), „Reign of Revolution“ (2006) und Dimnesion V aus dem Jahr 2004) zurückblicken. Vor drei Jahren erblickte dann ihr Album „The Secret Circle“ die Welt. Nach einer Zeit, die mit Touren und persönlichen Schwierigkeiten gefüllt war, gibt es nun endlich ihr neues Album „Gotland“, auf dem sie ihren Sound, Darkrock mit Gothic und Metal-Einflüssen perfekt in Szene setzen. Da musste ich doch gleich Sänger Michael Thionville ein paar Fragen zum neuen Album stellen.

Hallo Micha tolles Album was ihr da abgeliefert habt. Zwischen eurem letzten Album und „Gotland“ liegen ja drei Jahre. Warum diese lange Wartezeit für die Fans?
Hallo liebe Gisela, beginnen wir mal so… gut Ding will Weile haben oder besser gesagt, alles braucht seine Zeit, wenn es gelingen soll.
Aber um es ein wenig genauer zu beantworten, muss ich doch ein wenig weiter ausholen. Zum einen haben wir nach unserem Album „Secret Circle“ relativ viele Konzerte gespielt und zum anderen auch unser eigenes Festival, das „Blood Moon Fest“ an den Start gebracht, welches auch enorm viel Zeit in Anspruch genommen hat.
Was auch zum Tragen kommt, ist, dass das Songwriting für „Gotland“ dieses Mal komplett aus Mikkös Feder stammt. Dieses begann vor ca. 1,5 Jahren. Auch wollten wir unbedingt ein ausgereiftes Album nachlegen, ohne Kompromisse und Füller auf der Platte. So kam es dann, dass die Produktion doch etwas längere Zeit in Anspruch genommen hat.
Ein ausschlaggebender Punkt waren aber auch meine persönlichen Schicksalsschläge, die ich erst einmal alle verarbeiten musste und immer noch verarbeite. Hier bedanke ich mich zutiefst bei meiner Band und besonders bei Mikk, der mich immer und immer wieder motivierte und weiter an unserem gemeinsamen Ziel gezogen hat! Aus tiefstem Herzen DANKE dafür!!!
Ihr seid ja jetzt mit eurem neuem Album Gotland am Start. Verlief das Songwriting gut? Zusätzlich habe ich gelesen, dass ihr bis an eure Grenzen Gegangen seid. In welcher Hinsicht und steckt vielleicht ein Konzept dahinter?
Eventuell ein Konzept des Lebens???
Wie ich oben schon sagte, stammt das gesamte Songwriting aus einer Hand. Und wie es immer ist, passt dem einen das eine und dem anderen das andere nicht so ganz und umgekehrt. Es ist immer ein langer Weg, bis der ein oder andere Song endgültig steht. Und bei „Gotland“ haben wir an allen Songs so lange geschliffen und gefeilt, bis es nach unserer Meinung perfekt war.
Aber nichtsdestotrotz, verwirrte, verletzte Emotionen kosten Motivation und so viel Kraft. Zeitweise war es enorm anstrengend und ging an die Grenzen. Wie oben gesagt, auch an meine.
Ein Konzept-Album ist es aber nicht geworden, aber wir sind zutiefst glücklich mit dem Endresultat!
Das Album „Gotland verfügt jetzt nicht über absolute Nackenbrecher, sondern ist eher ruhiger ausgefallen. Wie kam es zu dieser Änderung?
Geändert haben wir eher weniger und auch „RUHIGER“ finde ich persönlich nicht unbedingt treffend. Aber ich denke, jeder hört anders. Vielleicht ist „Gotland“ für den einen oder anderen etwas ruhiger. Meiner Meinung nach, strotzt „Gotland“ nur so vor Kraft und Energie.

Mir gefüllt vor allem bei euch die fantastische Mischung aus Gothic, Rock und Metal. Woher nehmt ihr eure Ideen und wo liegen in der Band die Einflüsse?
Vielen Dank erst einmal, aber dies ist wirklich eine gute Frage. Mikk versucht die Songs passend zu meiner Stimme zu komponieren, welches er auch großartig hinbekommt. Und nun bin ich ja auch kein typischer Sänger, der nur in einem Genre zuhause ist. Mikk steht ja eigentlich mehr auf die härtere Gangart und ich eher auf die sanftere, emotionale. So treffen wir uns am Ende in der Mitte und landen dann im Darkrock/Metal. Sehr wahrscheinlich beeinflussen wir uns gegenseitig. 😉
Textlich liegt ihr ja auf der emotionalen Schiene die sich aus Liebe oder Schmerz zusammen setzt. Gibt es noch andere Thematiken in den Songs?
Liebe, Hass, Emotion. Gedanken an die Geschicke der Welt. Das Miteinander, das Aufstehen nach verheerenden Ereignissen. Gedanken über Ungerechtigkeiten dieser Welt. Und, und, und. Ich denke, jeder kann sich mit unseren Songs identifizieren bzw. sich in ihnen wiederfinden. Und eines ist sicher, Themen gehen grade zur heutigen Zeit bestimmt nicht aus.
Ihr habt ja jetzt mit eurem Drummer Wolle ein neues Bandmitglied in den Reihen. Wie kam es zu dem Wechsel.
– Vor nun mehr als anderthalb Jahren haben wir uns von unserem damaligen, langjährigen Drummer Marc getrennt. In Freundschaft wohlgemerkt und im Februar diesen Jahres ebenso auch von unserem Freund und Bassisten Tommy.
Die berühmt berüchtigten ‚musikalischen Differenzen‘ treffen hier auf jeden Fall den Nagel auf den Kopf. Aber so ist das nun mal in diesem Geschäft. Traurig ja, aber es war eine schöne Zeit und daran sollte man zurück denken!
Mit Wolle, der übrigens schon früher einmal Drummer bei uns war, ging der Übergang überraschend und auch sehr schnell von statten und es konnte mit der Produktion und auch live weitergehen. Vielleicht kennst Du ihn noch von den Ruhrpottmetallern INSANIA aus den 90ern.
Mit Pierre haben wir zunächst einen Live-Bassmann an Land ziehen können, der, wie sich schnell herausstellte, genau der Richtige war, um fest in der Band zu bleiben.
Auf dem ersten Video und auch auf dem Song „Ghostlight“ habt ihr euch ja mit Olli Bölke verstärkt. Wer hatte die Idee den Song so zu arrangieren, denn mir persönlich gefallen die Growls von Olli sehr gut und es ist eine Abwechslung.
– Olli von Seelensturm ist über die Jahre hinweg ein sehr guter Freund der Band und mir geworden. Nicht nur, dass er eine sehr geniale Stimme hat, hat er mir ebenso einen Text zum Song „Shine“ einfach mal so geschenkt, als ich überhaupt nicht mehr weiter wusste. Ein wahrer Freund.
Und wer den Song so arrangiert hat? Einmal darfst du raten! Richtig! Allroundtalent Mikk!

Bernemann, von der Thrash-Legende SODOM, hat ja auch einige Gitarrenparts dazu gesteuert. Wie kam diese Kooperation zustande.
– Bernemann von SODOM ist ein enger Freund unseres Drummers, die beiden kennen sich schon ewig und haben früher zusammen gespielt. Ein echt klasse Gitarrist und ein richtig netter Typ!
Beim Song „Shadow“ fiel Mikk einfach kein wirklich passender Solopart ein und so kam das eine zum anderen und wir haben ihn einfach gefragt. Das Resultat dieser Symbiose kann man beim Song Shadow genießen.
Ihr habt ja mit Pride & Joy ein neues Label im Rücken. Was war der Grund für den Wechsel und seid ihr nun zufrieden das ihr den Schritt gemacht habe?
Nach zwei Veröffentlichungen bei Echozone wollten wir uns einfach mal umschauen. Die Welt ist groß und wir wollten einfach mal was Neues versuchen.
Einige, auch schon sehr namhafte Labels haben uns neue Verträge angeboten; verlockend, aber mit Birgitt von Pride & Joy hat dann mal wirklich alles gepasst und wir sind sehr zufrieden mit der Zusammenarbeit.
Wie sieht es denn bei VOODOMA in der nahen und weiteren Zukunft aus?
Gigs, Gigs, Gigs! Wir versuchen so viele Menschen ansprechen zu können, wie es auch nur möglich ist. Eventuell eine kleine Tour im nächsten Jahr, kleine und große Festivals im In- und Ausland. Alles steht in den Startlöchern, dass „Gotland“ auf die Bühnen der Welt getragen wird. Welttournee, das wäre was!
Ich wünsche euch alles Gute und viel Erfolg für die nächste Zeit und hoffentlich sieht man sich bald mal wieder auf einem Konzert.
Wir werden uns bestimmt auch hoffentlich bald mal wieder auf einem Konzert sehen, liebe Gisela!! Vielen Dank für das Interview! Dir auch alles Liebe und Gute!