Oriental Tea Time XIV

Am 23.01.27 dreht sich im Hammer Kurhaus wieder alles um Tanz, Tee und Bazar: Los geht es wie immer um 17:00, pünktlich zum Fünf-Uhr-Tee!

Der Vorverkauf für den 14. Streich beginnt am 01.10.2026. Die Tickets bekommt Ihr wie gewohnt bei Chelsea, unter ott@bianca-stuecker.de.

Und dann zeigen Solist*innen und Ensembles aus ganz Deutschland und der Schweiz die facettenreiche Bandbreite des Orientalischen Tanzes: Klassische Darbietungen wechseln mit American Tribal Style, Fantasy, Gothic und Tribal Fusion, Folklore, Schleiertänzen, ITS und Vintage Fusion. Im Foyer präsentieren zahlreiche Aussteller*innen Tanzbekleidung, Accessoires, handgemachten Schmuck und natürlich Tee.
Es erwartet Euch also wie immer ein vierstündiger Kurzurlaub!

 

Deloraine

Tour dates:
24.10.2026 — Bochum — Christuskirche
25.10.2026 — Paris — Petit Bain @petitbain
26.10.2026 — London — Islington Assembly Hall @islington_ah
28.10.2026 — Maastricht — Muziekgieterij @muziekgieterij.nl
29.10.2026 — Leipzig — Werk 2 @werk2leipzig
30.10.2026 — Berlin — Hole 44 @holeberlin
01.11.2026 — Frankfurt — Das Bett @das_bett_frankfurt
03.11.2026 — Vienna — Viper Room @viperroomvienna
14.11.2026 — Munich — Tanzt! Festival @tanztmunich

Die fünf Deutschlandtermine in Bochum, Leipzig, Berlin, Frankfurt und München markieren einen weiteren Meilenstein für die Band und sind jetzt schon Pflichttermine für Fans von Pagan, Folk, Fantasy und Mittelalter.

Für Fans von: Feuerschwanz, Eivor, Heilung, Wardruna, Faun, Eluveitie

Tickets im Verkauf ab 2. April exklusiv auf Eventim, sowie ab 7. April an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Deloraine – Fantasy- und heidnische Musik

Deloraine ist eine heidnische Fantasy-Folk-Band aus der Tschechischen Republik, deren Live-Auftritte von heidnischen Tänzen, geheimnisvollen Ritualen und unerschöpflicher Energie geprägt sind.

Deloraine verbindet meisterhaft den kraftvollen Gesang charismatischer Sänger mit dem satten Klang einer Vielzahl ethnischer und exotischer Instrumente. Dies ist mehr als nur ein Konzert – ihre Darbietung ist ein Ritual und eine musikalische Reise durch Welten, die von Fantasy, keltischer Mythologie, nordischen Sagen und alten slawischen Legenden inspiriert sind.

Deloraine hat zwei Alben veröffentlicht, „Vlaštovka“ (Schwalbe) und „Srdce z kamene“ (Das Herz aus Stein), die beide auf dem größten tschechischen Musikportal musicserver.cz zum Album der Woche gekürt wurden, sowie mehrere Singles, darunter zwei Musikvideos, die für das beliebte Spiel „The Witcher 3: Wild Hunt“ produziert wurden. Die Single „Sabat“ gewann zudem zwei Celtcast-Auszeichnungen für das beste Musikvideo und den besten Song des Jahres 2023, gefolgt von einem ähnlichen Erfolg der Single „Odin, Lord of the Ravens“, die drei Celtcast-Auszeichnungen erhielt.

Deloraine traten auf Festivals wie dem Wave Gotik Treffen (DE), dem Hornerfest (DE), dem Feuertanz (DE), dem Cernunnos Fest (FR), Echos et Merveilles (FR), Kilkim Zaibu (LT) oder Trolls&Légendes (BE) auf.

Die Band spielte wiederholt vor ausverkauften Clubs und bei Open-Air-Konzerten und tritt regelmäßig bei großen tschechischen Festivals wie der Celtic Night, dem Lughnasad in Nasavrky oder verschiedenen Witcher- und Fantasy-Festivals auf.

Deloraine traten auch mit zeitgenössischen Pagan-Folk-Ikonen wie Heilung, Faun, Eivør, Percival, Korpiklaani, Garmarna, Corvus Corax, Subway to Sally und vielen anderen auf.

Deloraine spielt derzeit bei einer Vielzahl von Veranstaltungen, von Open-Air-Festivals und Stadtfesten bis hin zu gut besuchten Club-Events und Metal-Gigs. Selbst dort glänzen sie mit ihrer akustischen, aber mitreißenden Musik. Sie beeindrucken in einem kurzen Festival-Set und spielen ebenso gerne ein Konzert in voller Länge, denn sie sind auf der Bühne unermüdlich und Musik ist ihre Mission.

 

Guedelon (eine Geschichte…….) von 2005

 

  • Was war der Grund eine Burg, mit den technischen Mitteln des 13. Jahrhunderts,

        zu bauen?

Es war die Tat eines Mannes, Michel Guyot, der die Idee hatte Guédelon zu bauen.

 Michel Guyot ist Eigentümer und Restaurator des Schloß´ von Saint-Fargeau.

 Er wollte die Bauweisen und Bautechniken wiederentdecken die im Mittelalter

 angewandt wurden.

 Wie hoben die Erbauer Steine auf 20m Höhe? Wie baute man ein Gewölbe?

 

  • Wie hat die Öffentlichkeit auf Ihr Projekt reagiert und hat man Sie überhaupt ernst

        genommen?  

 

Am Anfang waren die Leute mißtrauisch und zweifelten an unserem Vorhaben.

Aber sie haben schnell gemerkt, und konnten sich überzeugen, daß wir es ernst meinten

als wir anfingen zu bauen.

 

  • Betreffend der Finanzierung Ihres Bauvorhaben:

         Gab es finanzielle Unterstützung nur von privater Seite

         oder erhielten Sie auch staatliche Unterstützung?

 

Zu Beginn der Bauarbeiten erhielten wir verschiedene Beihilfen (Staat, Regionale und private Partner). Sehr schnell jedoch, ab 2000, erreichten wir unsere Eigenfinanzierung.

Es sind die Eintrittsgelder der Besucher, die die Löhne der Bauhandwerker und die Kosten der Baustelle finanzieren.

 

  • Wieviel Personen arbeiten an Ihrem Projekt und welche Aufgaben haben sie.

  

Auf der Baustelle arbeiten ca. 40 Personen.

 

  • Ist der Bauplan von Guédelon hinsichtlich des Plans und der Regeln von Philippe Auguste,
  • aus dem 13. Jahrhundert, entworfen worden?
  • Oder hat eine andere Burg bei Ihrem Bauvorhaben Pate gestanden?

 

Die Pläne von Guédelon sind die Pläne eines Chef-Architekten für historische Gebäude.

Er hat sich von den Schlößer- und Burgen Entwürfen Philippe Auguste´ inspirieren lassen.

 

  • Sie haben für die Handwerker ein kleines Dorf erbaut und mechanische Vorrichtungen usw..
  • Könnten sie uns darüber etwas erzählen?

 

Das Dorf beherbergt die „kleinen“ Zuliefererhandwerkerbetriebe  der Baustelle, Korbflechter,

Ziegelbrennerei usw.

 

  • Können Sie uns etwas über das Alltagsleben der Handwerker und Arbeiter erzählen?

 

Das Alltagsleben ist nicht von Interesse, da jeder Arbeiter nach Feierabend zu seiner Familie nach Hause fährt.

       Wie sind Sie an den Plan für den Aufzug gekommen?

       Ich habe einen am Mont Saint-Michel gesehen.

 

 Wir haben uns von der mittelalterlichen Ikonographie, (Ikonographie = Wissenschaft

 der Beschreibung und Bestimmung von antiken Bildnissen), anregen lassen um den

 Kran mit Tretradantrieb zu bauen.

 

      Gibt es Pläne für die Zeit nach der Fertigstellung des Projekts?

      Wie lange dauern die Bauarbeiten noch?

 

Die Burg dürfte gegen 2023 fertiggestellt werden. Danach: Wir werden sehen.

Vielleicht ein religiöses, kirchliches Gebäude.

 

       Was können Sie uns über die Menschen sagen, die an Ihrem Projekt teilnehmen.

       Ist es für sie ein Hobby oder was ist der Grund für ihre Teilnahme,

       und wo kommen Sie her?

 

  Die Teilnehmer kommen aus allen vier Ecken von Frankreich. Die Freiwilligen Helfer

  kommen  ebenfalls von überall her, selbst aus dem Ausland (Belgien, Schweiz,

  Deutschland…).

 

            Zögern Sie nicht mich zu kontaktieren um zusätzliche oder andere Informationen

            zu erhalten.

 

            Bis bald

            Delphine

Qntal IX (Time stands still)

Qntal – bereits seit mehr als 30 Jahren steht dieser Name für musikalische Avantgarde und die harmonische Symbiose zwischen Electro und Mittelalter. Im vergangenen Dezember war es nun wieder so weit und die kreative Gruppe um Mezzosopranistin Syrah und Multiinstrumentalist Michael Popp meldete sich nach vier Jahren mit ihren neuen Studioalbum zurück.

 

In alter Tradition trägt das Werk – das neunte Studioalbum der Band – den Titel „IX“, im Untertitel heißt es zudem „Time stands still“. Doch von musikalischem Stillstand kann hier keineswegs die Rede sein, ganz im Gegenteil.

 

Denn auch auf „IX“ bringen Qntal wieder die unterschiedlichsten musikalischen und textlichen Einflüsse zusammen. Da treffen dann schon einmal frühmittelalterliche Fragen nach Gott auf treibende elektronische Beats und Künstler wie Walther von der Vogelweide, William Wodsworth und Blue Öyster Cult stehen als Inspirationen Seite an Seite, als hätten sie schon immer zusammengehört und wären nie durch Zeit und Raum getrennt gewesen.

 

So vielseitig und unterschiedlich die Einflüsse auch sein mögen, klanglich bleiben sich Qntal wieder einmal treu und erschaffen in ihren Stücken ihre ganz eigenen musikalischen Landschaften. Schon der Opener „Winterly Waves“ schafft es mühelos, ganz passend zum Titel, im Kopf Assoziationen an einen ebenso kalten wie klaren, aber ebenso wunderschönen Wintertag hervorzurufen. Und auch andere der Stücke weben scheinbar mühelos Klangteppiche, die ganz wunderbar zu den einzelnen Texten passen. So klingt die Musik in „Dancing with the daffodils“ ebenso verträumt wie andächtig, ganz so, wie es zu der romantischen Gedichtvorlage passt, während die Umsetzung des 70er Jahre-Hits „Don’t fear the reaper“ sehr melancholisch daher kommt. „Quis est deus“ wiederum besticht durch einen treibenden, fast schon drängenden Rhythmus, wohingegen das letzte Stück des Albums, „Time stands still“, in seiner ruhigen Art beinahe schon etwas psychedelisch wirkt.

 

Qntal gelingt es auf „IX – Time stands still“ einmal wieder, ihrem Ruf als Bindeglied zwischen Geschichte und Gegenwart gerecht zu werden. Verschiedene Epochen von Musik und Lyrik aus den unterschiedlichsten Kulturkreisen treffen hier aufeinander und verbinden sich durch die harmonischen Kompositionen zu einem wohlklingendem Ganzen. Auch Texte, die einem vielleicht bereits zuvor in anderen Umsetzungen begegnet sind, erhalten bei Qntal ein ganz neues Antlitz, was das Hören zu einem großen Vergnügen voller spannender Entdeckungen macht. Davon, dass auf „Time stands still“ in irgendeiner Form Stillstand herrschen würde, kann also keine Rede sein – wohl aber von der Zeitlosigkeit der bearbeiteten Texte und Themen.

Victoria Eckwerth