Das Festival- Mediaval XIII

Das Festival- Mediaval XIII

Vorab-Bericht des Prospectors. Nun denn…..wenn uns die Götter gewogen sind…und danach sieht es aus….

Vom 09.09.-11.09.2022 soll es denn dann wieder losgehen…

Mit viel Elan wurde ein Benefizkonzert auf die Beine gestellt um das Festival starten zu können….hatten die C-Jahre doch arge Lücken geschlagen.

Leider war es ja letztes Jahr kurzfristig zur Absage gekommen, so wird es dieses Mal mit noch größerer Spannung erwartet. Das Benefizkonzert am 14.05.2022 mit dem Schwerpunkt  Rock und am 15.05.2022 mit Folk- Schwerpunkt hat dazu den Weg freigemacht. Die Akteure haben die Mammut – Aufgabe gemeistert dieses Event am Leben zu halten und sogar noch zu verbessern. Abgesehen von guter Musik haben sich die Veranstalter dann auch dem Umweltschutz und der Nachhaltigkeit verschrieben….

Neuigkeiten gibt es natürlich auch…. Dieses Jahr wird es das kostenlose zugängliche Außengelände, die „Goldbergbucht“ nicht geben. Dafür ziehen die Piraten um, ins Gelände, und treiben nun ihr Unwesen im „Hafenviertel“.

Dort befindet sich dann die Schänke, die Cocktail- und Kokosnussbar, Piratenlager, das Kinder- und Geschichtenzelt von „Lug-ins-Land“, „Bayern’s Captain Jack“, ein Lagerfeuer und die „Campfirestage“. Auch das ist neu…hier kann jede Frau und jeder Mann sich unplugged präsentieren, maximal 30 Minuten pro Auftritt. Dazu wird eine Liste aushängen, in die man seinen Auftritt eintragen kann.

Es ist zu erwarten das die Piraten dafür sorgen werden, dass es im „Hafenviertel“ derber zugehen wird, als auf dem Rest des Festival-Geländes…man darf gespannt sein…

Es wird ein Ereignis sein darüber zu berichten.

Doch erst mal einige Fakten….

https://de.wikipedia.org/wiki/Festival-Mediaval

https://www.festival-mediaval.com/

https://www.facebook.com/festivalmediaval/

Wie man sieht gibt es reichlich Lesestoff für Interessierte.

 

 

(Zur Erstellung dieses Vorabberichts wurden Textzeilen der Orginalberichte verwendet)

Prospector (Helmut Meister)

 

Wadruna Nordic Night Open Air Tour 2022

In diesen Sommer ist es endlich soweit. Wardruna gehen endlich auf Nordic Nights Open Air Tour.

Nachdem die Tour in den letzten zwei Jahren immer wieder verschoben worden ist, kommen die Norweger nun endlich zu uns. Mit dabei ihr neuestes Album, Kvitravn, das zwar mittlerweile auch fast zwei Jahre alt ist, bisher aber noch nicht live aufgeführt wurde.

Neben Wardruna, die eigentlich schon Highlight genug wären, sind als Support Kalandra, Lindy-Fay Hella & Dei Farne und in Gelsenkirchen zusätzlich noch Eivör dabei.

Die deutschen Termine sind:

02.07.22, Gelsenkirchen, Amphitheater

03.07.22, München, Tollwood

14.07.22, Dresden, Weißer Hirsch

www.wardruna.com

 

 

Garmarna Tour 2022 – Drei Termine in Deutschland

Im Herbst beehren und die Folk-Pioniere Garmarna mit einer Europa-Tour zu ihrem neuesten Album „Förbundet“. Auch wenn das Album bereits 2020 erschienen ist, wollen die Schweden sich nicht nehmen lassen mit den neuen Liedern noch auf Tour zu gehen.

Als Support für die Tour konnte Trobar de Morte gewonnen werden.

Die Termin im September 2022 sind: 10 Sep 22 Warsaw (PL) Hydrozagadka
11.09.2022 Poznan (PL) Klub Bazyla
12.09.2022 Berlin (DE) Passionskirche
13.09.2022 Hamburg (DE) Logo
14.09.2022 Oberhausen (DE) Resonanzwerk
15.09.2022 Wiesbaden (DE) Keselhaus
16.09.2022 Lille (FR) Black Lab
17.09.2022 London (UK) Islington Assembly Hall
19.09.2022 Nantes (FR) Theatre 100 noms
21.09.2022 Istres (FR) L’usine
22.09.2022 Lyon (FR) Rock n Eat
23.09.2022 Paris (FR) Petit Bain

garmarna_official, Linktree

Facebook: Garmarna official

This is CORVUS CORAX ERA METALLUM– Na láma-sa feat. Alan Nemtheanga A.
27.05.2022 via Behßmokum Records/Tonpool

Mit ihrer zweiten Single, dem mittel-irischen „Na láma-sa“ zeigen CORVUS CORAX eine weitere, faszinierende Facette ihres Metal-Projektes CORVUS CORAX ERA METALLUM und eine weitere spannende Kollaboration mit Gästen aus der Metalszene.
Die epische Dudelsackmelodie wird von langsamen, geradezu doomigen Gitarrenriffs aus den Fingern von
SAMI YLI – SIRNIÖ (KREATOR, WALTARI) über die endlos weite, ergreifende Landschaft Irlands getragen und zum Ende geht alles in einen Gänsehaut verursachenden Gewittersturm auf.
Der mittel-irische Text, ein Requiem aus dem 10. Jahrhundert, könnte von keinem Gast passender interpretiert werden, als ALAN NEMTHEANGA A., der mit seiner Band PRIMORDIAL als Ikone des „Celtic Metal“ gilt. Der irische Metalsänger nahm die Herausforderung gerne an, den Song in der Sprache seiner Ahnen zu interpretieren.
Dabei spannt er einen genialen Bogen zwischen der der Musik innewohnenden Epik und einer gekonnt eingesetzten gesanglichen Rohheit, die dem Werk eine neue, sich noch tiefer in den Magen des Hörers grabende Ergriffenheit verleiht.
Alan fasst die geglückte Zusammenarbeit zusammen: „Das war eine wirklich interessante Sache. Meine Stimme über die Musik von Corvus Corax zu legen war eine richtig gute Kombination!“
Auch aus Sicht von CORVUS CORAX passt die Fusion von Alans Gesang und seinem musikalischen Background mit dem wohl atmosphärisch dichtesten ERA METALLUM-Stück wie die Faust aufs Auge.
Sláinte, Alan!
CORVUS CORAX ERA METALLUM– Na láma-sa feat. Alan Nemtheanga A. erscheint am 27.05.2022 als Digital Single auf allen Streaming- und Downloadportalen. Am gleichen Tag präsentiert die Band auf ihrem Youtube-Kanal das Lyric Video zum Song.
Das Album „Corvus Corax Era Metallum“ erscheint am 24.6.2022 als Ltd. Edition Doppel-CD und Digital Album. Die Vinylversion ist ab dem 21.09.2022 im Handel erhältlich.
Preorder Single: https://erametallum.lnk.to/NaLamaSa 
Preorder Album: EraMetallum.lnk.to/Album
 
 

2 Solidaritätsfestivals

Der vierte Schritt der Rettungsaktionen für das Mediaval sind „2 Solidaritätsfestivals“. 2021 konnten wir durch das Neustart-Kultur-Programm noch die Künstler unterstützen mit dem „Benefiz-am-Berg“, nun helfen die Künstler uns, indem sie ohne Gage auftreten.
Nun liegt es an euch, ob ihr mit uns 2 einmalige Festivals feiern wollt. Rockfreunde kommen am Sa. 14.05.2022 und Folkfans am So. 15.05.2022 auf den Goldberg. Freunde des Mediaval kaufen ein Kombiticket.
Es wird nur 1000 Tickets pro Tag geben.
 

Plantec : „Hironaat“

Die bretonische Folk-Band Plantec kann auf eine lange und musikalisch vielseitige Vergangenheit zurückblicken. Gegründet bereits 2002 von den beiden Brüdern Yannick und Odran Plantec, hat die Band seitdem einige Besetzungswechsel erlebt, verschiedene Stile ausprobiert und ganze sieben Studioalben veröffentlicht. Das neuste Werk, welches im Februar erschien, hört dabei auf den Namen „Hironaat“.
Der Titel des Albums erweist sich zudem als sehr treffende Beschreibung dessen, was die Hörer erwartet: „Hironaat“ ist bretonisch und bedeutet so viel wie ‚Hybrid‘, und in der Kreuzung verschiedener Musiktraditionen erweisen sich Plantec hier schnell als Meister.
Ursprünglich begonnen als traditionelle Fest Noz Band und bekannt für den fast schon jazzig anmutenden Einsatz der Bombarde, hat die mittlerweile zum Trio geschrumpfte Gruppe schon vor einigen Jahren elektronische Elemente in ihrer Musik für sich entdeckt und beweist seitdem, wie gut diese beiden auf den ersten Blick grundverschiedenen Musikstile zusammenpassen.
Es ist eine Mischung, die auch auf „Hironaat“ wunderbar funktioniert und stets spannend bleibt. Schon der Opener „O Youc’hal (Gavotte de Lannilis)“ verbindet gekonnt elektronische Beats mit den Klängen der Bombarde, und diese Verschmelzung setzt sich im Laufe des Albums fort. Einige Stücke wie „Lazhañ An Tan (Rond de Guérande)“ oder „Burzhud (Laridé Gavotte)“ überzeugen mit eher härteren elektronischen Anteilen, während Stücke wie „Son An Treizh (Mazurka)“ es weitaus
ruhiger und traditioneller angehen lassen. Eins haben dabei aber alle Lieder gemeinsam: die Wurzeln im Folk bleiben deutlich hörbar, was sie ganz sicher zu einer Bereicherung für jedes jener bretonischen Tanzfestivals macht, auf denen die Band ihre Ursprünge hat.
Im Vergleich zu älteren Veröffentlichungen finden sich auf „Hironaat“ aber noch ein paar weitere neue Elemente. So nimmt der Gesang auf dem Album einen größeren Raum ein als zuvor. Dafür haben sich Plantec sogar internationale Unterstützung mit an Bord geholt. „Viisaan Äänen (Kas Ha Barh)“ besticht so unter anderem durch den markanten Gesang der finnischen Musikerinnen Maija Kauhanen und Päivi Hirvonen und beweist eindrücklich, wie gut die musikalische Tradition der Bretagne auch mit der finnisch-karelischen zu harmonieren vermag. Und es bleibt nicht der einzige
interkulturelle Ausflug von Plantec auf ihrem neuen Album: so verleiht der aus Burkina Faso stammende Musiker Mamadou Diabate dem Stück „Nouson Dia (Rond de Saint-Vincent)“ mit ihrem Balafon, einer Art afrikanischem Xylophon, einen ganz eigenen sanften Klang.
Ein absoluter Höhepunkt des Albums ist aber auch das Stück „Hajime (Pilé Menu)“, für das sich die Band die Unterstützung der Japaner von The Syamisenist sichern konnte und welches die Hörer mit dem Klang der Shamisen in fernöstliche Gefilde entführt.
Plantec ist mit „Hironaat“ ein spannendes Album gelungen, welches deutlich hörbar in der bretonischen Folkmusik verwurzelt bleibt, jedoch besonders auch durch seine Experimentierfreude mit verschiedenen anderen Genres und Musiktraditionen überzeugt. Folkfreunde, die offen für elektronische Elemente und neue Impulse sind, sollten nicht lange zögern und einfach mal ein Ohr riskieren.
 
Victoria Eckwerth
 

AUTUMN MOON Festival 2021

Dieses Jahr findet ein Autumn Moon Tribute in kleinerer Form mit u.a. Goethes Erben und Faun im Kulturhaus Break Out in Asendorf statt.

AUTUMN MOON Tribute

04.11. – 07.11.2021 Kulturhaus Break Out in Asendorf (Niedersachsen)
Open Air Festival shows, Club Shows, ein mystischer Markt, Lesungen, Feuershows, Biergarten, walking Acts, Tavernen Schiff etc pp

Es wird an an allen vier Tagen Clubshows geben (Tickets auf 200 limitiert – 2G)
und am Samstag 06.11. das 
Open Air mit u.a. Goethes Erben und Faun (Tickets auf 1000 limitiert nur VVK und 3G):

Info: https://www.facebook.com/AutumnMoonHameln

Zunächst die Open Air Infos:

06.11. Samstag AM Tribute Outdoor Special 48,- nur VVK – OPEN AIR
Tickets auf 1000 limitiert nur VVK und 
(3G):
https://pec-tickets.de/produkt/autumn-moon-revival-ticket   

Line Up:
GOETHES ERBEN (Festival Show)
FAUN
FROZEN PLASMA
NOYCE TM (25th anniversary show)

JE T’AIME
ME THE TIGER
MACCABE & KANAKA

COMES VAGANTES

Feuershows & mehr

Doors: 12:00 Uhr
Start: 14:00 Uhr
Infos zum Festival und Shuttleinfos: www.autumn-moon.de

 

Die Clubshows:

04.11. Donnerstag AM Tribute Clubshows 28,- nur VVK
Tickets limitiert auf 200 
(2G):
Line Up:
TANZWUT
HARPYIE
Danach gibt es ein schwarz Buntes DJ Set
Doors:
 18:00 Uhr
Start: 20:00 Uhr

 

05.11. Freitag AM Tribute Clubshows 38,- nur VVK
Tickets limitiert auf 200 
(2G):
https://pec-tickets.de/produkt/autumn-moon-revival-ticket

Line Up:
GOETHES ERBEN (Kammerkonzert)
ERIC FISH & FRIENDS

THE ARCH

XTR-HUMAN
SYSTEM NOIRE (Rockshow)
MACCABE & KANAKA
HEILIGE DREISCHEUSSLICHKEIT
COMES VAGANTES

DJ BJORN
Doors:
 16:00 Uhr
Start: 17:00 Uhr

06.11. Samstag AM Tribute 
Clubshows 28,- nur VVK
Tickets limitiert auf 200 
(2G):
https://pec-tickets.de/produkt/autumn-moon-revival-ticket

Line Up:
CLAN OF XYMOX

MINUSHEART

FUCHSTEUFELSWILD

BRAGOLIN

MCCYO’S S.U.N. PROJECT
VERSUS GOLIATH
VERA LUX
Doors
: 13:00 Uhr
Start: 14:00 Uhr


07.11. Sonntag AM Tribute Clubshows 25,- VVK oder Registrierung an einem der anderen Veranstaltungstage.

Tickets limitiert auf 200 (2G):
https://pec-tickets.de/produkt/autumn-moon-revival-ticket

Line Up:

OSWALD HENKE (Goethes Erben) – Performance Lesung
LUCI VAN ORG – Lesung
MACCABE & KANAKA
STORM SEEKER (Acoustic Set)
Doors
: 13:00 Uhr
Start: 14:00 Uhr

 

Nachricht vom Veranstalter:
Vom 4.11. bis 7.11. 2021 startet unser Ersatzfestival,
 um die Wartezeit zum verschobenen AM in 2022 zu überbrücken. Hier in unserem www.kulturhaus-bo.de haben wir die Vorrausetzungen für diese Sonderveranstaltung schaffen können und hoffen nun auf Euch und den nötigen Zuspruch.

Wir können mit vielen Besonderheiten ganz in der Tradition des AM aufwarten. Von Freitag bis Sonntag finden Clubshows statt – jeweils mit maximal 200 Personen (halbe Auslastung) unter 2G Regeln. Wir haben Virenfilteranlagen in ausreichender Dimension im ganzen Kulturhaus und jede Menge neue Fenster zum Entlüften.

 

Am Samstag gibt es zusätzlich eine Veranstaltung draußen mit 1000 Personen. Auch hier arbeiten wir mit einer halben Auslastung und reichlich Platz – unter 3G Regeln.

Ihr könnt Euch euer Festival frei zusammenstellen und Tickets für die einzelne Tage und Indoor/Outdoor separat kaufen, da die Tage und Spielorte auf Grund der nötigen Regeln und Konzepte sich nur einzeln darstellen lassen.

 

Wir starten gleich 2x mit einem Kracher. Am Donnerstag eröffnen wir mit TANZWUT und HARPYIE die Clubshows und am Samstag das Outdoor Festival mit einem absoluten Highlight, den wir mit dem gesamten Lineup hoffentlich diese Woche noch bekannt geben werden.

Festival-Mediaval XIII: „Rock-Metal-Special”

Auf Einladung des Photografen Jarwinbenadar soll ich am 10.9. – 12.9.2021 vom Festival-Mediaval XIII in Selb berichten:

Wird dieses Festival doch immer wieder auf diversen Events erwähnt so bleibt es nicht aus das der Wunsch sich das mal anzusehen immer konkreter wurde. Wird einem, das FM auf verschiedenen Lagern und Events doch immer wieder als absolutes ,,Muss“ erwähnt.

Wenn einem so die Nase lang gemacht wird lässt es sich nicht vermeiden sich dann schlussendlich damit zu beschäftigen. Das Line up lässt schon erahnen das hier ,,das Frühstücksei mit dem Hammer geöffnet wird“. Ein who is who der Szenen gibt sich dort die Klinke in die Hand. Dazu auch noch ein entsprechendes Ambiente das allein den Besuch wohl lohnt.

Liegt mein Hauptaugenmerk im Normalfall in der Steampunk und Gothicszene,so werde ich mich jetzt nach längerer Zeit wieder der Mittelaltermusik widmen….man kommt eben nicht von seinen Wurzeln los… Es wird ein Ereignis sein darüber zu berichten. Doch erst mal einige Fakten…. https://de.wikipedia.org/wiki/Festival-Mediaval https://www.festival-mediaval.com/ https://www.facebook.com/festivalmediaval/

Wie man sieht gibt es reichlich Lesestoff für Interessierte.

Prospector

www.jarwinbenadar.de

Festival-Mediaval XIII: „Rock-Metal-Special”

Das 13. Festival-Mediaval findet 3-tägig vom 10.09.-12.09.2021 wie gewohnt auf dem Goldberg in Selb statt und steht unter dem Motto „Rock-Metal-Special“. In diesem Jahr werden also einige Szenegrößen speziell aus dem Rock-und Metalbereich vor Ort vertreten sein. Ursprünglich sollte das 13. Festival-Mediaval bereits im letzten Jahr stattfinden, musste dann aber pandemiebedingt abgesagt werden. In diesem Jahr Jahr ist das Festival-Mediaval aber nach wie vor fest geplant und soll mithilfe eines von Veranstalter Bläcky ausgeklügelten Hygienkonzepts für 5000 Besucher umgesetzt werden. Das sichere Festival wird unter anderem durch das GGG-Konzept gewährleistet, das heißt es werden sowohl Mitwirkende als auch Besucher nur dann auf das Gelände eingelassen, wenn sie entweder vollständig geimpft, genesen oder getestet sind. Dafür soll es vor Ort aber keinen Sitzplatzzwang geben. Sollte das Festival-Mediaval XIII trotz aller Sicherheitsvorkehrungen in diesem September dennoch gar nicht stattfinden dürfen, gibt es bereits einen Ersatztermin am 10.06.- 12.06.2022. Das diesjährige Festival-Mediaval bietet wie eh und je ein umfangsreiches Programm, es umfasst insgesamt 42 Konzerte, 51 Kleinkunstauftritte und 17 Lesungen. In alphabetischer Reihenfolge dürfen wir in diesem Jahr die folgenden Bands auf dem Festival-Mediaval begrüßen: Alestorm, Celtkilt, Coppelius, Corvus Corax, Dalriada, Firkin, Florian Blau, Harpyie, Kapeiken, Korpiklaani, Kupfergold, Letzte Instanz, LQR, Nytt Land, Pampatutti, PurPur, Rob van Barshot, Skiltron, Tanzwut, Tempus, The Blackbeers, Van Langen, Wardruna und Zwiebelgeschmack. Wie schon in den vergangenen Jahren sind natürlich auch in diesem Jahr Kleinkünstler auf dem Festival-Mediaval vertreten, welche auf den verschiedenen kleineren Bühnen für ein buntes Programm aus Gaukelei, Artistik und Feuershows sorgen. Diese sind namentlich: Artistika Anam Cara, Basseltan, Chris Hyde, Erlebbar Heute, Ferus Saevus Equitem, Kahira, Opus Furore, Orm Johannson sowie Wetingar (Kelvin Kalvus). Auch das in den letzten Jahren sehr erfolgreich etablierte und stets gut besuchte Literaturzelt wird es wieder geben. Da der Platz im Literaturzelt aber sehr begrenzt ist, wird es in diesem Bereich pandemiebedingt Zugangskontrollen geben und es können leider zu jeder Vorstellung nur eine begrenzte Anzahl an Besuchern teilnehmen. Dieses Jahr sind folgende namhafte Autoren aus dem Fantasy-Genre sowie Autoren historischer Romane im Literaturzelt vertreten: Angela Rose Burkart, Christian von Aster, Dieter Kalka, Luci van Org, Maja Ilisch, Matthias Teut, Monika Loerchner, Robert Corvus, Steffen Ziegler, Thomas Vömel, Tommy Krappweis, Veronica Serwotka und Werner Diefenthal. Die Goldbergbucht wird es in diesem Jahr leider nicht geben, ebenso fallen das Living Chess sowie die ursprünglich geplante neue Attraktion der Schatzsuche aus, da sich diese nicht mit dem Hygienekonzept vereinbaren lassen. Für detailliertere Informationen zu einzelnen Bands, Künstlern und Autoren legen wir Ihnen gern unsere Festivalhomepage www.festivalmediaval.com ans Herz. Ebenso werden Sie die Bühnenpläne rechtzeitig vorm Festival auf der Homepage vorfinden. Unseren Pressebereich finden Sie unter www.festival-mediaval.com/presse. Dort haben wir Pressefotos, unser Logo, das diesjährige Festival-Mediaval Plakat und weiteres digital zur Verwendung in Ihren Veröffentlichungen zur Verfügung gestellt. Wenn Sie sich mit Ihrem Medium akkreditieren möchten, ist dies ebenso auf der Homepage unter https://www.festival-mediaval.com/forms/akkreditierung möglich.

Verfasserin: Rhea Schertel

Die letzten Ostgoten „Höhlenmalerei“

Was haben mittelalterliche Klänge mit Jazz und jahrtausendealten, prähistorischen Kunstwerken gemeinsam? Auf den ersten Blick vielleicht nicht viel. Dass sich das jedoch auch anders betrachten lässt, zeigen Die letzten Ostgoten nun auf ihrem Debütalbum „Höhlenmalerei“.
Der Bandname ist neu, doch die Musiker, die hinter dem Projekt namens Die letzten Ostgoten stehen sind schon lange keine Unbekannten mehr und machen unter dem Namen Cradem Aventure schon seit vielen Jahren die Mittelaltermärkte des Landes unsicher. Mit ihrem neuen Projekt wagen sie sich nun aber weit über die Grenzen der Marktmusik hinaus. „Höhlenmalerei“ will das Ursprüngliche mit dem Neuen verbinden, Folk mit Jazz, Mittelalter mit Elektronika.
 
Als Inspiration dienen die namensgebenden Höhlenmalereien, frühe Zeugnisse menschlicher Kunst, die uns bis heute einen seltenen und überaus faszinierenden Einblick in das Leben unserer Urahnen ermöglichen.
 
Die Vielseitigkeit der Einflüsse macht es nicht leicht, die Musik der letzten Ostgoten einer bestimmten Richtung zuzuordnen. Die Ursprünge in der Mittelalterszene sind zwar noch deutlich zu hören, werden jedoch um die verschiedensten Elemente erweitert. Den größten Einfluss bildet dabei wohl der Jazz, der die Stücke der Band in einen ebenso spannenden wie entspannten Klangteppich einspinnt. Doch auch mit elektronischen Rhythmen sowie mit Effekten wie Hall, Naturgeräuschen
und verzerrten Stimmen wird reichlich experimentiert.
 
So viele verschiedene Ideen auf einen Nenner zu bringen scheint ein gewagtes Unterfangen, doch bei den letzten Ostgoten glückt es auf ganzer Linie. Nie klingen die Lieder gewollt oder unnatürlich, alles wirkt stimmig und wie aus einem Guss. Durch die unterschiedlichen Einflüsse wirken die Lieder auch sehr vielseitig. So wird beispielsweise „Eismeer“ von Dudelsäcken und Flötenklängen geleitet, erhält jedoch durch die elektronischen Beats gleich eine ganz neue Klangfarbe, die das treibende und tanzbare Stück zu einem Highlight des Albums machen. In einigen Liedern, so beispielsweise bei „Eccerex“ sind die elektronischen Elemente sogar noch
deutlicher, während an anderen Stellen wie bei „Blutrausch“ oder „Orion“ die jazzigen Elemente mehr zum Tragen kommen. Und auch die gesanglichen Experimente setzten immer wieder Akzente.
 
Viele der Texte sind so beispielsweise in den nordischen Sprachen verfasst, während man bei „Neumond“ ein paar deutsche Worte hört. Auch wird nicht immer nur im klassischen Sinne gesungen, sondern man findet auch immer wieder Geflüster, archaisch anmutende Sprechgesänge und andere Stimmexperimente. Besonders deutlich wird das Spiel mit den Stimmen bei dem Stück „Pferdesegen“, wo der Gesang immer wieder gebrochen und so selbst zum rhythmusgebenden Instrument wird.
Die letzten Ostgoten legen mit „Höhlenmalerei“ ein spannendes Erstlingswerk vor, das sich nicht einfach so in eine Schublade stecken lässt. Es ist ein Album, welches intensiv gehört werden möchte, um all die unterschiedlichen Einflüsse auch entdecken zu können und ein Album, welches verschiedenste Geschmäcker anspricht. In einer Zeit, in der wir alle wieder Konzerte und Mittelaltermärkte besuchen dürfen – möge sie bald kommen – wird es sicher auch spannend sein zu erfahren, wie sich dieses Konzept live umsetzen lässt.
 
Victoria Eckwerth